Gutenbergschüler scheiden beim „Schulduell” aus

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Schnelligkeit zählt: Beim Bilden von Wörtern lief dem 30-köpfigen Team der Gutenberg-Schule die Zeit davon. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Auch wenn das gemeinschaftliche Erleben eine große Rolle gespielt hat, waren sie doch ein wenig enttäuscht, die Pennäler der Gutenberg-Schule. „Schade, nun wird die Band Silbermond nicht bei uns auftreten. Wir haben zu viel Zeit verbraucht”, resümierte der 16-jährige Tobias Spletter.

Er ist einer von 29 Schülern, die an dem „Schulduell” des WDR-Jugendsenders „1 Live” teilgenommen hatten. „Aber dabei sein ist alles”, versicherten Rebecca Pfeifer und Tobias Schumacher, die sich dem olympischen Grundgedanken verpflichtet fühlten und dem Ausscheiden keine hohe Bedeutung beimaßen.

Fünf Aufgaben mussten die 30 Schüler lösen. Aus den Buchstaben, die die Schüler als kleine Tafeln um den Hals trugen, mussten fünf vorgegebene Begriffe zusammengesetzt werden - und das möglichst schnell. „Die Aufgaben waren nicht schwer. Nur die Zusammenstellung der Wörter hat mit insgesamt 68 Sekunden etwas zu lange gedauert”, resümierte der 18-jährige Tobias Schumacher, der schon im März 2008 mit dabei gewesen war, als sich die Sprachförderschule zum ersten Mal an dem Wettbewerb beteiligt hatte.

Beobachtet wurde die rund 15 Minuten dauernde Aktion, die auf dem Schulhof der Gutenbergschule stattfand, von den etwa 240 Mitschülern, die gerade Pause hatten. Sie durften beim Raten Hilfestellung leisten. Die 30-köpfige Wettkampfgruppe war bunt gemischt und umfasste Schüler im Alter von elf bis 18 Jahren.

Der Sieger des in zwei Runden aufgeteilten Wettbewerbes soll mit dem Auftritt der Pop-Rock-Band „Silbermond” belohnt werden. Dass sich die Gutenbergschule an dem Wettbewerb beteiligt hat, ist übrigens auf eine Idee von Schülerin Kay-Mercedes Kapell zurückzuführen. Sie hatte das Anmeldeformular aus dem Internet heruntergeladen und dem Sender zugeschickt. Allerdings konnte die 14-Jährige selber nicht am Wettbewerb teilnehmen. Sie war erkrankt.
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