Grundschulleiter erzielen Einigung

Von: Michael Grobusch
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Stolberg. Nach der dritten Gesprächsrunde waren offenbar alle Differenzen ausgeräumt. Die Leiter der Stolberger Grundschulen haben sich am Freitagnachmittag auf eine neue Regelung für die Zahl und Größe der Eingangsklassen geeinigt.

Während die Verantwortlichen aller zehn Einrichtungen im Stadtgebiet bei der vom Bildungsbüro der Städteregion moderierten Diskussion vertreten waren, wird die ausgearbeitete Lösung in der Praxis lediglich die vier innerstädtischen Schulen Atsch, Höhenstraße, Hermann- und Grüntalstraße betreffen.

Sie sollen, so sieht es der Kompromiss nach Informationen unserer Zeitung vor, eine Kooperation eingehen und jeweils nach Eingang der Anmeldungen für das folgende Schuljahr auf Schulleiter-Ebene und anhand eines immer zu aktualisierenden Kriterienkatalogs über die Vergabe der Plätze gemeinsam entscheiden.

„Wir haben ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, erklärte Willi Seyffarth auf Anfrage unserer Zeitung. Details wollte der Fachbereichsleiter allerdings nicht nennen. „Zunächst muss der zuständige Schulausschuss informiert werden. Er wird sich noch vor den Herbstferien mit dem Thema befassen“, stellte er mit Blick auf die bislang noch nicht terminierte nächste Sitzung fest.

Dem Vernehmen nach wird die Grundschule Höhenstraße ihre Aufnahmekapazitäten ab dem kommenden Schuljahr reduzieren und von einer Drei- auf eine Zweieinhalbzügigkeit heruntergehen. Für die jahrgangsübergreifende Eingangsphase der Stufen 1 und 2 stünden somit in Zukunft fünf Klassen zur Verfügung.

Das würde bedeuten, dass die Schule, die zuletzt mehr als 80 Anmeldungen zählte, erheblich mehr Kinder ablehnen müsste als in den Vorjahren. Davon wiederum sollen die übrigen drei Schulen in der City profitieren, wobei die zuletzt sogar von der Einzügigkeit bedrohte Hermannschule zukünftig ebenfalls 2,5 Klassen pro Jahrgang umfassen soll. In der Atsch und der Grüntalschule bleibt es derweil bei zwei Eingangsklassen.

Die maximale Größe der Klassen wird sich nach Programm und Lage richten. Wird gemeinsamer Unterricht angeboten oder/und befindet sich die Einrichtung in einem sozialen Brennpunkt, wird die Höchstgrenze heruntergesetzt – von 29 Schüler auf bis zu 23.

Der Katalog der Aufnahme- und Verteilungskriterien muss für das nächste Schuljahr noch konkretisiert werden. Klar ist jedoch schon, dass die Wohnortnähe erste Priorität genießen wird.

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