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Grundschule Büsbach: Unterricht zwischen Deckenstützen

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
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„Unabweisbar notwendig”: In zwei Klassen der Grundschule sind die Decken abgestützt; in einer davon wird weiter unterrichtet.

Stolberg-Büsbach. In mehreren Klassenräumen der Grundschule Bischofstraße in Büsbach sind seit über einem halben Jahr die Decken zweier Klassenräume einsturzgefährdet; eine der Klassen musste seither geschlossen bleiben. Im Computerraum arbeiten die Kinder zwischen stützenden Eisenstangen in einer bedrückenden Atmosphäre.

Eine Atmosphäre, die die CDU-Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe und Stadtentwicklung vor Ort eruierte. Als Konsequenz fordert sie die politische Mehrheit auf, in der kommenden Sitzung des Bauausschusses am 24. Februar einer „unabweisbar notwendigen Sanierung der Grundschule Bischofstraße zuzustimmen”.

Die von der Verwaltung vorgelegte Informationsvorlage zur Sanierung mit einem Kostenvolumen von knapp 700.000 Euro war in der Dezember-Sitzung von der Koalition zum Abspecken zurückgestellt worden.

„Trotz des schulpolitischen Hohenliedes, das die SPD in Stolberg gerne anstimmt, hält es die Mehrheit nicht für nötig, die unabweisbar notwendigen Sanierungen durchzuführen”, erklärten die Büsbacher AG-Mitglieder Siegfried Pietz, Fritz Thiermann, Markus von der Stein und Birgit Schultes-Zartmann. „Von der notwendigen gründlichen Grundsanierung der größten Grundschule im Stadtgebiet hat sich die politische Mehrheit offensichtlich ganz verabschiedet.”

Eine dringende energetische Sanierung aus Mitteln des Konjunkturpaketes sei nicht mehr möglich, weil diese an nur zwei Schulen geflossen seien. „Für die nächsten Jahrzehnte wird die größte Grundschule Stolbergs wohl auf eine umfassende Sanierung verzichten müssen”, befürchtet die CDU. Dies sei für die Schüler und den Ortsteil vollkommen inakzeptabel, zumal durch die neuen Baugebiete in Büsbach eine weitere deutliche Zunahme an Schülern zu erwarten sei.

Kein Verständnis zeigen die Christdemokraten für „dieses Verschleppen unabweisbarer Maßnahmen” insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Einstellung „eines vierten, hoch bezahlten Fachbereichsleiters” in der Verwaltung, der als „vorzeitiger Nachfolger von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler installiert” werden solle; dieses Vorhaben entlarve, wie die Koalition Schwerpunkte beim Sparen setze.
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