Grünes Licht für das Strabag-Projekt

Von: -jül-
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Stolberg. Mit breiter Mehrheit passierten die Vereinbarungen mit der Strabag Real Estate zur Entwicklung des Zincoli-Areals in Münsterbusch sowie die Aufstellungsbeschlüsse für mehrere Bebauungspläne den Stadtrat. Lediglich die FDP stimmte gegen diese wichtige Maßnahme zur Stadtentwicklung.

Dies brachte ihr von Rolf Engels (SPD) den Vorwurf der Verweigerungshaltung ein, denn bei Stärkungspaket, Innenstadtkonzept, Sportzentrum Breinig und nun Strabag-Projekt habe die FDP die Bremse getreten, aber auf die Benennung einer konkreten Alternative stets verzichtet. „Opposition mag ja schön sein, aber was bitte will denn die FDP überhaupt?“, fragte Engels.

Die Liberalen hielten dagegen der Verwaltung vor, ein „Lex Strabag“ zu schnüren, mit dem die Ansiedlung von Konkurrenz im Bereich Toom/Edeka/Hoyer sowie Tennishalle verhindert werden solle. Dem widersprachen CDU und SPD sowie Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt vehement. Die Aufstellungsbeschlüsse dienten lediglich dazu, die Bauleitplanung zu sichern, so dass die Stadt die Entwicklung auf diesen Flächen steuern könne.

Dass das Strabag-Projekt nun in reduziertem Umfang starte, wurde zwar allseits bedauert; allerdings hegen Rat und Verwaltung die Hoffnung, dass es im Rahmen der weiteren Realisierung zu weiteren Ansiedlungen von attraktiven Unternehmen kommen werde.

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