Großer Andrang bei Adventssägen in Zweifall

Von: Marie-Luise Otten
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Uwe Melchior (vorne) und Freddi Koll stellten in Zweifall mit Kettensägen kleine Tannenbäume her. Foto: M.-L. Otten

Stolberg-Zweifall. Ein Geheimtipp ist das Adventssägen im Zweifaller Sägewerk an der Jägerhausstraße schon lange nicht mehr. Denn bei der fünften Auflage, die schon traditionell wieder am ersten Advent stattfand, kamen Besucher in Scharen aus Nah und Fern, um die gemütliche, friedliche Stimmung in Waldesnähe zu genießen.

Als erste Attraktion warteten Uwe Melchior und Gottfried Koll mit dem Sägen von kleinen Tannenbäumen aus einem Baumstamm auf. Gut eine Stunde brauchten sie für die kleinen Kunstwerke aus Holz. Im Museum selbst wurden derweil in weihnachtlicher Atmosphäre warme und kalte Getränke angeboten sowie Waffeln und selbst gebackenes Weihnachtsgebäck.

Darüber hinaus konnte so mancher Gast kleine Geschenke für Weihnachten wie zum Beispiel Tisch- und Fensterschmuck, Baumstamm-Nikoläuse, frisches Tannengrün oder Windlichter erwerben. Ein großer Renner waren auch in diesem Jahr wieder die rustikalen Baumscheibensterne, die in verschiedenen Größen angeboten wurden, und innerhalb kürzester Zeit weg waren.

Zwei weitere Attraktionen waren das Sägegatter und die Bandsäge, die im Museum einen festen Platz gefunden haben. Auf dem Sägegatter aus dem Jahre 1934 wurden in Abständen runde Baumstämme vorgeschnitten. Staunend verfolgten die begeisterten Besucher, wie aus diesen sogenannten Modeln Balken und Bretter entstanden.

Die Nachschnittsäge besäumte die aufgetrennten Bohlen und Bretter, so dass die Waldkante abgeschnitten wurde. Wenn auch die Mitarbeiter des Museums alle Hände voll zu tun hatten, so waren sie dennoch zufrieden mit dem Erlös, der für die anstehenden Restarbeiten für das im Bau befindliche Schaugatter in der Nähe der Langen Bank fließt.

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