Stolberg - Größere Geschenke dürfen nicht angenommen werden

Größere Geschenke dürfen nicht angenommen werden

Von: oha
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Wer im Stolberger Rathaus arbeitet, darf keine Geschenke von Bürgern annehmen. Jedenfalls keine, die den Wert von zehn Euro übersteigen. Auch zu Weihnachten nicht! In der allgemeinen Dienstanweisung für die städtischen Beschäftigten ist ganz klar geregelt: Alles was über „geringfügige Aufmerksamkeiten“ wie Kugelschreiber oder Kalender hinaus geht, darf nicht angenommen werden.

„Weihnachtsgeschenke, die den Wert von zehn Euro übersteigen, müssen mit entsprechender Erklärung an den Absender zurück geschickt werden“, betont Pressesprecherin Petra Jansen. „Wir bekommen schließlich ein Gehalt für unsere Arbeit und brauchen keine Geschenke.“

Hintergrund ist wohl, dass im Stolberger Rathaus erst gar nicht der Verdacht von Bestechlichkeit aufkommen soll. Aber auch unabhängig von Präsenten: Generell ist derzeit wenig von Weihnachten im Rathaus zu spüren. Eine gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiter sei nicht vorgesehen, sagt Petra Jansen. Was nicht heiße, dass die einzelnen Abteilungen sich nicht abends auf dem Weihnachtsmarkt zu einem gemeinsamen Gläschen Glühwein treffen könnten. Glückwunschkarten zu Weihnachten verschickt die Stadtverwaltung seit Jahren nicht mehr. Nicht zuletzt aus Kostengründen. Petra Jansen: „Die Weihnachtswünsche finden sich auf den Einladungsschreiben zum Neujahrsempfang, die wir sowieso verschicken müssen.“

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