Gressenich: Die deutschen Topsprinter sind die Favoriten

Von: Jan Schlegelmilch
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So wünschen sich das die Fahrer vom Team Kuota-Indeland auch am Samstag: Sprintspezialist Andreas Stauff bejubelt mit Manman van Ruitenbeek seinen Sieg bei „Rund um Dom und Rathaus” in Aachen. Foto: M. Ratajczak

Stolberg-Gressenich. Am Samstag richten sich die Augen der Radsportfans aus der Region wieder ganz auf Stolberg: Der RSC Stolberg veranstaltet zum 16. Mal seinen großen Radrenntag in Gressenich, der seinen Höhepunkt in dem 84 Kilometer langen Profirennen durch den Ort findet.

Um 20 Uhr starten die Profis auf der Gressenicher Rottstraße, um dann die 1,2 Kilometer lange Runde über die Poststraße, Brühlsstraße, am Hügel und auf dem Königreich gleich 70 Mal zu bewältigen. Neben den Fahrern deutscher und internationaler Profitteams ist natürlich auch wieder das Stolberger Profi-Radteam Kuota-Indeland dabei, das mit nahezu allen Fahrern an den Start geht.

„Das machen wir sonst fast nie, aber bei unserem Heimrennen in Gressenich wollen wir uns natürlich gut präsentieren”, erzählt Kuota-Indeland-Teammanager Markus Ganser, der eine Platzierung auf dem Podium als Ziel für das Rennen ausgibt. „Wir hoffen natürlich, zu gewinnen. Um vorne dabei zu sein, müssen wir aber selber aktiv werden. Aber das hat die letzten Jahre ja auch gut geklappt.”

In der Tat: Im vergangenen Jahr gewann Kuota-Indeland-Profi Luke Roberts das Rennen vor heimischem Publikum in Breinig, damals noch unter dem Teamnamen Kuota-Senges. Ob in Gressenich wieder ein Fahrer von Kuota-Indeland das Rennen macht, ist für Reiner Sorge, Vorsitzender des RSC Stolberg, nicht absehbar: „Es gibt mehrere Favoriten für mich. Mit Eric Baumann, Steffen Radochla und Andre Schulze sind von den deutschen Topsprintern drei dabei, dann kann man noch Andreas Stauff im gleichen Atemzug nennen. Wie das Rennen verläuft, kann man nicht sagen. Aber wir können uns auf jeden Fall auf einen schönen Sprint freuen.”

Dass Kuota-Indeland Profi Andreas Stauff im Sprint gute Karten hat und als einer der Favoriten auf den Sieg gilt, sieht sein Teammanager ähnlich: „Andreas ist aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen in bestechender Form. Und die Runde in Gressenich liegt ihm”, so Ganser.

Spannung ist auf jeden Fall garantiert - und das nicht nur beim Profirennen. Zuvor finden fünf weitere Rennen in den einzelnen Klassen statt (siehe Box), bei denen insgesamt 350 bis 400 Fahrer starten. „Die Tendenz bei den Rennen der Amateure ist steigend”, stellt Sorge fest, der sich das ebenso vom Zuschauerzuspruch erhofft.

Zudem hofft der RSC Stolberg durch die „Kids Trophy”, einige Nachwuchsradsportler für den Sport begeistern zu können. „Wir möchten uns auf jeden Fall bei den Anwohnern für ihr Verständnis bedanken”, sagt Sorge mit Hinblick auf die Anwohner, die von zu Hause aus beste Sicht auf den Rundkurs genießen.
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