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Green sucht den Dialog mit dem „Gegenwind“

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Die Green-Vertreter beim Spaziergang mit der Gegenwind-Bürgerinitiative durch Schevenhütte (v.l.): Franz-Josef Türck-Hövener, Stefan Ludwig, Axel Kahl und Matthias Betsch. Foto: Green

Stolberg-Schevenhütte. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Gegenwind in Schevenhütte“ war die „Green Gesellschaft für regionale und erneuerbare Energie mbH“ jetzt im Laufenburger Wald unterwegs, berichtet das Unternehmen.

In der vergangenen Woche hatte die Green der Bürgerinitiative den Vorschlag gemacht, sich an der Planung des ausstehenden Schallgutachtens zu beteiligen. Hintergrund ist, dass die Green gemeinsam mit der WSW Energiesystem plant, im Laufenburger Wald fünf Windräder zu errichten.

Im Vorfeld hatte es vermehrt Diskussionen über die Lautstärke der Windräder gegeben. Da sich auf Seiten der Bürgerinitiative ein Kompetenzteam mit dem Thema Schall beschäftigt, wollte die Green mit dem Vorschlag der Zusammenarbeit, diesem Team nähere Einblicke in die Erstellung eines Schallgutachtens bieten. Zudem hätte die Möglichkeit bestanden, Anregungen der Bürgerinitiative einzubeziehen und gemeinsam, Imissionspunkte in Schevenhütte festzulegen und in das Gutachten aufzunehmen.

„Die Bürgerinitiative hat unseren Vorschlag zwar intensiv besprochen, jedoch letztlich abgelehnt, da die Interessen zu gegensätzlich seien“, berichtet Green-Sprecherin Yvonne Rollesbroich: „Allerdings wurde die Green zu einer Wanderung durch Schevenhütte eingeladen. Diese Einladung haben wir gerne angenommen.“

Am Freitagnachmittag trafen sich Green-Geschäftsführer Axel Kahl und seine Ingenieure Dr. Matthias Betsch und Franz-Josef Türck-Hövener, sowie Stefan Ludwig und Yvonne Rollesbroich mit den Köpfen der Bürgerinitiative, Ulrich Prinz und Lars Krüger sowie Arne Hol vom Kompetenzteam Schall. Nach einem einstündigen Spaziergang durch Schevenhütte zog Geschäftsführer Axel Kahl sein Fazit: „Wir hatten einen interessanten Nachmittag. Der persönliche Austausch funktionierte sehr gut. Vor allem die Hinweise zur Topographie werden wir in unseren weiteren Planungen berücksichtigen.“

Und Rollesbroich versichert: „Wir werden unsere offene Informationspolitik natürlich weiter fortsetzen.“ Sobald das Schallgutachten fertig gestellt sei, werde dieses veröffentlicht. „Und wer Fragen zum Windpark Laufenburger Wald hat, kann sich nach wie vor gerne an uns wenden“, so Rollesbroich.

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