Stolberg - „Girls´ Day” bietet spannende Einblicke in „typische Männerberufe”

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„Girls´ Day” bietet spannende Einblicke in „typische Männerberufe”

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Spannende Einblicke: Am „Girls´Day” haben Schülerinnen ab der Klasse5 Gelegenheit, einen Tag lang in Berufe zu schnuppern, die immer noch von Männern dominiert sind. Foto: VUV

Stolberg. Am Donnerstag, 23. April, ist „Girls´ Day”. Zum achten Mal soll der Aktionstag Schülerinnen in der Aachener Region die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten vor Augen führen. Nötig ist´s: Mädchen bleiben nach wie vor in den - zumeist auch schlechter bezahlten - „Frauenbranchen” hängen.

Unternehmen und Organisationen sollen am 23. April einen Tag lang ihre Tore öffnen, um Mädchen Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufsbereiche zu ermöglichen. Am „Girls´Day” haben Schülerinnen ab der Klasse5 Gelegenheit, einen Tag lang in Berufe zu schnuppern, die immer noch von Männern dominiert sind.

„Viele Unternehmen gerade in zukunftsorientierten technischen Branchen beklagen einen Mangel an qualifizierten Nachwuchs. Auf der anderen Seite lassen viele Mädchen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten außer acht.

Der Girls´Day ermöglicht ihnen Einblicke in spannende Berufsfelder, die Unternehmen erschließen so Personalressourcen für die Zukunft”, erläutert Petra Pauli, von der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände, die gemeinsam mit Vertreterinnen der kommunalen Gleichstellungsstellen, der Agentur für Arbeit, der RWTH und des DGB den Girls´Day in Stadt und Kreis Aachen organisiert.

Pauli appelliert an die Betriebe, am Girls´Day teilzunehmen, damit möglichst viele Mädchen einen Einblick in die Berufswelt erhalten. „So haben bereits die Stolberger Firmen Saint-Gobain sowie Schwermetall ihr Angebot in die offizielle Internetseite zum Girls´Day (http://www.girls-day.de) eingestellt.

Auch die Hochschulen wie RWTH und FH Aachen bieten spannende Workshop an, die ebenfalls auf Girls´Day Homepage abrufbar sind. „Wir würden uns freuen, wenn weitere Unternehmen dort Angebote eintragen, so dass möglichst alle interessierten Schülerinnen am Girls´Day teilnehmen können ”, so Pauli.

Nach wie vor wählen Mädchen und junge Frauen ihre Ausbildung oder ihr Studienfach aus einem sehr eingeschränkten Berufswahlspektrum und entscheiden sich überproportional häufig für „typisch weibliche” Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten aber nicht voll aus; denn Mädchen haben im Schnitt die besseren Schulabschlüsse und Noten. Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System - kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. In Studiengängen, wie in den Ingenieurswissenschaften oder der Informatik sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Pauli: „Gerade vor dem Hintergrund des schnellen Wandels der Arbeitswelt gewinnt eine frühzeitige, systematische sowie eng an der Berufspraxis orientierte Unterstützung bei der Berufs- und Lebensplanung an Bedeutung.”
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