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Gesunde Ernährung in der Schule: Saft statt Limo

Von: nvw
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Im Bewegungsraum der Schule halten sich Lehrer, Schülerinnen und Schüler fit. Foto: N. Wolfsperger

Stolberg. Cola, Pommes, Zucker und ungesundes Essen sind nicht nur ein Problem an amerikanischen Schulen: auch in Deutschland bedarf es an Aufklärung und Umstellung für die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie des Lehrerkörpers.

Das Landesprogramm für Bewegung und Gesundheit (BuG) wurde 2009 ins Leben gerufen, um die Gesundheit an Schulen zu fördern. Nach fünf Jahren werden jetzt die teilnehmenden Schulen mit einem Hausschild geehrt. Eine der engagierten Schulen, die sich von Beginn an beteiligt hat, ist die Ganztagshauptschule in der Kogelshäuserstraße.

Ein Schritt in die Richtung gesunder Schulkultur ist dabei die Erweiterung des Angebots im Schulkiosk. Wo es zuvor nur Limo und Schokoriegel gab, werden heute auch Wasser, Saftschorlen, belegte Brötchen und Obst an die jungen Leute verkauft. Das kommt auch bei den Schülerinnen und Schülern gut an: „Am Kiosk steht eigentlich immer eine Schale mit Äpfeln und anderem Obst, da gibt es schon ein gutes Angebot“, sagt Maik, der auch bei der Schülerzeitung aktiv ist.

Von den Programmen der letzten Jahre hat ihm besonders das der „bewegten Schule“ gefallen, auch wenn der motorische Ausgleich während des Unterrichts nicht mehr schwerpunktmäßig verfolgt wird, „da konnte man auch mal aufstehen und musste nicht die ganze Zeit sitzen.“

Die Direktorin der Schule, Brigitte Zillinger, verweist auf die Bedeutung der neuen Gemeinschaftsräume. Zwei ehemalige Chemiesäle wurden in einen Ruhe- und in einen Bewegungsraum umgebaut. Beide Räume stehen den Schülerinnen und Schülern offen zur Verfügung, können von den Lehrern aber auch für Unterrichtszwecke gentutzt werden.

Zur Verleihung des neuen Hausschildes für die Schule in der Kogelshäuserstraße reiste die Regionalkoordinatorin für den Raum Köln, Anita Stützer, eigens nach Stolberg an. „Für unsere Projekte ist es notwendig, dass die Schulleitung mit an Bord ist“, sagte Anita Stützer.

Die Besucherin verwies auf die besonders gute Zusammenarbeit mit und in der Stolberger Ganztagshauptschule. „Das funktioniert nur, wenn alle mithelfen“ lobte sie das Engagement der Lehrer.

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