Generationswechsel bei der IG Münsterbusch

Von: dim
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Swen Heinrichs (v.l.), Uwe Dassen, Marcus Schröder und Sabine Schröder bilden den neuen Vorstand der IG Münsterbuscher Vereine. Foto: Müller

Stolberg-Münsterbusch. Der Generationswechsel im Vorstand der Interessengemeinschaft Münsterbuscher Vereine ist vollzogen. Nachdem Günter Pfeil das Amt 15 Jahre lang bekleidet hatte, ist nun Swen Heinrichs neuer Vorsitzender der IG. Der 43-jährige Präsident der KG Mönsterböscher Jonge setzte sich in einer spannenden Wahl gegen den Mitbewerber Sebastian Trojan (25) durch.

Drei Wahlgänge waren erforderlich: Trojan, ebenfalls von den Mönsterböscher Jonge, hatte selbst kein Stimmrecht, und in den ersten beiden Durchgängen fielen bei einer Enthaltung je zehn Stimmen auf beide Kandidaten. Im dritten Versuch gab es dann zwei Enthaltungen, Heinrichs erhielt zwölf Stimmen, Trojan sieben.

Da der IG-Vorstand nicht zu KG-lastig sein soll, stellte Trojan sich für andere Ämter nicht mehr zur Wahl, und als 2. Vorsitzender löst der 46-jährige Uwe Dassen, Mitglied der Münsterbuscher Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, jetzt Bernd Poick ab. Marcus Schröder (35) wurde einstimmig zum neuen Kassierer der IG gewählt, Schriftführerin bleibt Sabine Schröder (38).

Zuvor hatte Pfeil ein letztes Mal Bericht erstattet und unter anderem auf die von der IG veranstalteten Oktoberfeste zurückgeschaut. Den großen Teil seines prägnanten Vortrags nahmen die Sanierungsmaßnahmen an dem Bürgerhaus Jugendheim Münsterbusch ein: So sanierte die IG zum Beispiel Ende 2011 die sanitären Anlagen des Jugendheims und gestaltete im vergangenen Monat die beiden vorhandenen Küchenzeilen neu.

Das Engagement der IG Münsterbuscher Vereine machte sich auch in der Bilanz bemerkbar, die der scheidende Kassierer Willi Reitler erläuterte. „Gegenüber der Stadtverwaltung besteht seitens der IG die Verpflichtung, jährlich 2500 Euro in den Erhalt des Jugendheims zu investieren. Dieser Verpflichtung sind wir schon jetzt bis in das Jahr 2047 nachgekommen“, sagte Reitler.

Auch Rolf Engels, bis dato Sprecher der IG, nutzte die Generalversammlung für eine letzte Amtshandlung und würdigte den ehemaligen Vorsitzenden: „Günter Pfeil hat sich nie mit der Moderatoren-Rolle zufrieden gegeben, sondern war stets ein Mann der Tat. Er hat unseren uneingeschränkten Dank verdient“, sagte Engels unter großem Applaus der Anwesenden.

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