Stolberg - „Garagenrock“ vom Feinsten: „Manni-Waters-Band“ reißt das Publikum mit

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„Garagenrock“ vom Feinsten: „Manni-Waters-Band“ reißt das Publikum mit

Von: Toni Dörflinger
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Laut und dröhnend wie eine Dampfwalze: So beschreibt Frontmann Heinz Falcman (Mitte) die Musik der „Manni-Waters-Band. Der Auftritt in Stolberg wurde diesem Anspruch gerecht – im positiven Sinne. Foto: Dörflinger

Stolberg. Ihre unverkrampfte und schnörkellose Spielart bezeichnen sie selbst als „Garagenrock“, die vier Musiker im Alter von 26 bis 60 Jahren, die jetzt in der Altstadtkneipe Piano eine Kostprobe ihres Könnens ablieferten.

„Garagenrock deswegen, weil unsere Musik ungeschliffen und unkonventionell daherkommt. Da darf auch mal die Verstärkeranlage kratzen und scheppern. Es muss uns und den Gästen Spaß machen“, versicherte Heinz Falcman, Frontmann der „Manni-Waters-Band“, deren Mitglieder ihren Wohnsitz in Aachen, Eschweiler, Monschau und Simmerath haben.

Dass es den Gästen Spaß machte, belegten deren Reaktionen deutlich: Die Bandmitglieder wurden durch entsprechende Gestik und Mimik unmissverständlich aufgefordert, die Lautstärke der Musik zu erhöhen oder diesen und jenen Titel zu spielen. „Wir spielen wie eine rollende Dampfwalze. Genauso laut und dröhnend“, scherzte Heinz Falcman, der neben Jan Kaulen, den Part des Gitarristen und Sängers übernommen hatte. Verstärkung erhielt das Duo durch den Bassisten Zamu Zarmutek und den Schlagzeuger Dieter Leppers-Lauscher, die ebenso wie die beiden Erstgenannten kräftig in die Saiten bzw. Schlaginstrumente griffen, um ihrer Musik eine besondere Note zu geben.

Die besondere Note war allein schon dadurch garantiert, dass das Quartett einen abwechslungsreichen Mix bot, der gleichermaßen vom Rock‘ n‘ Roll und Punk wie von Blues und Rock geprägt war. Dabei erklangen unter anderem Titel wie „Cold Feelings“, „Cadillac Walk“ und „Shake your moneymaker“, die mit viel Enthusiasmus und Ausdrucksstärke zu Gehör gebracht wurden. Gegründet hat sich die Band, die sich in der Region längst einen Namen gemacht hat, schon im Jahr 2004. Seitdem toure man mit wechselnden Besetzungen durch die Lande, berichtete Falcman.

Vor sechs Monaten sei dann Jan Kaulen zu der Gruppe gestoßen, die ihre Musik zwar druckvoll und laut, aber dennoch auf hohem Niveau darbietet. Als äußeres Kennzeichen gehört auch dazu, dass die Band, wie jetzt im Piano geschehen, den Hintergrund der Bühne in schwarze Tücher hüllt.

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