Stolberg - Fußballcamp der Stadt ist eine kleine Erfolgsgeschichte

Fußballcamp der Stadt ist eine kleine Erfolgsgeschichte

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Eine Woche Dauerkick: Zum zweiten Mal findet das Fußballcamp im Stadion Glashütter Weiher statt. Neben dem Sport steht dabei auch das Soziale im Blickpunkt. Los geht es am 19. August.

Stolberg. Wenn in der Fußball-Bundesliga zur neuen Saison angepfiffen wird, sind die Schüler in Stolberg noch mitten in ihren Sommerferien. Eigentlich die richtige Zeit, um den Vorbildern nachzueifern. Eine besondere Anleitung bekommen Nachwuchskicker beim Fußball-Feriencamp der Stadt Stolberg.

In die elfte Runde geht das Camp in diesem Jahr - mit einer kleinen Erfolgsgeschichte: Hatten die Organisatoren im ersten Jahr noch Mühe, alle 30 Teilnehmerplätze zu belegen, sind diesmal bereits frühzeitig alle 40 Plätze ausgebucht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich, aber eine Warteliste gibt es.

Kicken am Glashütter Weiher

Zum zweiten Mal findet das Fußballcamp im Stadion Glashütter Weiher statt. Fünf Trainer sorgen dafür, dass alle Kinder in der Ferienwoche bestens versorgt und natürlich kompetent fußballerisch angeleitet werden. „Wir werden alles machen: Dribbeln, passen, schießen und Kopfball spielen“, erklärte der sportliche Leiter, Marc Griese, auf Nachfrage. „Wichtig ist uns, dass die Kinder immer mit dem Ball beschäftigt sind. Die ganze Sache soll einfach viel Spaß bringen.“

„Vielleicht lassen sich einige Kinder für den Sport begeistern und melden sich im Verein an“, wünschte sich Thomas Braun von der unterstützenden VR-Bank, der am Mittwoch zusammen mit seinem Kollegen Hans-Josef Kaulen 20 Spielbälle bei Jugendamtsleiter Willi Seyffarth vorbeibrachte.

Das wäre eine tolle Sache. Jugendpfleger Michael Bosseler kennt solche Fälle: „Es gibt immer wieder Kinder, die so den Sport für sich entdecken und am Ball bleiben.“

Sport und Soziales

Neben dem sportlichen Aspekt hat die Stadt beim Fußballcamp aber auch das Soziale im Blick. Es gehe darum, auch Kindern aus finanzschwachen Familien die Möglichkeit zu geben, in den Sport hineinzuschnuppern“, erklärte Seyffarth. „Oft sind Familien nicht in der Lage, in den Ferien für Abwechslung zu sorgen“, sagte Braun. „Das Fußballcamp ist eine Alternative vor Ort. Es muss nicht immer Mallorca sein.“ Mit an Bord sind deshalb auch Sozialarbeiterin Mine Kilic mit einem offenen Ohr für alle Dinge neben dem Sport sowie Andreas Theves vom Team mobiler Jugendarbeit. Das Camp startet am 19. August. Täglich geht‘s auf dem Sportplatz von 9.30 bis 16 Uhr zur Sache. Da viele Eltern berufstätig sind, startet das Camp schon um 8 Uhr – mit einem Frühstück und vielen Spielen.

„Dann können sich die Kinder neben dem Sport auch anderweitig austoben“, so der Jugendpfleger. Am letzten Tag, dem 23. August, steht dann ein Turnier gegen die Betreuer an, in dem die kleinen Teilnehmer zeigen können, was sie alles gelernt haben.

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