Stolberg - Funken wird die neue Großpfarre St. Lucia leiten

Funken wird die neue Großpfarre St. Lucia leiten

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. „Kommen Sie doch einfach am Sonntag in den Gottesdienst”: Ferdi Bruckes und Hans-Rolf Funken haben ihren Gemeinden eine Menge mitzuteilen, denn es gibt Neuigkeiten.

Bischof Heinrich Mussinghoff hat seine Entscheidung über die personelle Zukunft in der Stolberger Großpfarre St. Lucia mit der Pfarrkirche St. Mariä-Himmelfahrt getroffen.

Demnach wird ab 1. Juli 2010 Pastor Hans-Rolf Funken die seelsorgerische und organisatorische Leitung der heute noch selbstständigen sieben Gemeinden mit knapp 17.000 Katholiken übernehmen.

Weder bestätigen noch dementieren wollte am Sonntag Pastor Ferdi Bruckes die Nachricht, er würde Stolberg verlassen: „Als erstes haben meine Gemeinden ein Anrecht darauf, informiert zu werden”, erklärte Bruckes auf Anfrage und lädt ein zu den Gottesdiensten am Sonntag um 9.30 Uhr auf dem Donnerberg und um 11 Uhr auf der Liester. Auch sein Mitbruder Funken will in den Messen um 10 Uhr in St. Lucia und um 11.15 Uhr in St. Mariä Himmelfarth die Gemeinden über die Entscheidungen des Bischofs aufklären.

„Wir müssen uns den Herausforderungen der neuen Aufgaben beherzt stellen”, blickte Funken nach vorne. „Und wir müssen möglichst viele Leute auf diesem Weg mitnehmen.” Vor 25 Jahren war Funken zum Priester geweiht worden; im kommenden Jahr übernimmt er die Verantwortung für das Zusammenwachsen der Gemeinden St. Sebastianus Atsch, St. Franziskus Unterstolberg, Herz Jesu Münsterbusch, St. Mariä Himmelfahrt Mühle, St. Lucia Oberstolberg, St. Josef Donnerberg und St. Hermann-Josef auf der Liester.

Die Großgemeinde wird unter der heiligen Lucia firmieren, und Mariä Himmelfahrt wird die Heimatpfarre sein, während die übrigen Gotteshäuser als so genannte Filialkirchen bestehen bleiben. „Mit Spannung, mit Freude und mit allen Kräften” will sich Funken der Herausforderung stellen, aus den sieben eigenständigen Gemeinden mit ihren jeweils unverwechselbaren Charakteren eine Einheit zu schmieden, in der sich möglichst alle geborgen fühlen. „Ich weiß, dass das kein einfacher Weg ist, den wir aber gehen müssen”, sagt Funken.

Nach den Plänen des Bistums wird die neue Großpfarre dann mit einem Personalschlüssel von 2,8 Pfarrern und 2,5 Gemeindereferenten auskommen müssen. Heute sind in dem Bereich vier Geistliche (Ferdi Bruckes, Hans-Rolf Funken, Dawit Mesghinna sowie Subsidiar Christoph Schneider) und der Gemeindereferent Matthias Dederichs tätig.
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