Stolberg - Fünfter Geburtstag: Vital-Parcours und Kupferroute rege genutzt

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Fünfter Geburtstag: Vital-Parcours und Kupferroute rege genutzt

Von: Doris Kinkel-Schlachter
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Paradies für Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Walker: der landschaftlich reizvolle Münsterwald zwischen Breinigerberg und Venwegen. Hier ist auch das Naturschutzgebiet Schlangenberg. Vital-Parcours, Kupferroute und Wanderwege locken zahlreiche Naherholungssuchende ebenso wie Gäste. Foto: D. Kinkel-Schlachter
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Paradies für Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Walker: der landschaftlich reizvolle Münsterwald zwischen Breinigerberg und Venwegen. Hier ist auch das Naturschutzgebiet Schlangenberg. Vital-Parcours, Kupferroute und Wanderwege locken zahlreiche Naherholungssuchende ebenso wie Gäste. Foto: D. Kinkel-Schlachter
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Paradies für Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Walker: der landschaftlich reizvolle Münsterwald zwischen Breinigerberg und Venwegen. Hier ist auch das Naturschutzgebiet Schlangenberg. Vital-Parcours, Kupferroute und Wanderwege locken zahlreiche Naherholungssuchende ebenso wie Gäste. Foto: D. Kinkel-Schlachter
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Paradies für Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Walker: der landschaftlich reizvolle Münsterwald zwischen Breinigerberg und Venwegen. Hier ist auch das Naturschutzgebiet Schlangenberg. Vital-Parcours, Kupferroute und Wanderwege locken zahlreiche Naherholungssuchende ebenso wie Gäste. Foto: D. Kinkel-Schlachter

Stolberg. Dienstagmorgen, 8 Uhr: Im Münsterwald zwischen Breinigerberg und Venwegen ist richtig viel los. Läufer machen Tempo, ein wanderndes Pärchen unterhält sich, eine Spaziergängerin ist mit ihrem Hund unterwegs, und eine 20 Mann starke Nordic-Walking-Gruppe klackert mit den Stöcken um die Wette. In der klaren Nacht zuvor hat es sich so stark abgekühlt, dass in den Morgenstunden durch den Tau die Spinnweben deutlich zu erkennen sind.

Die seltsam glänzenden Fäden glitzern im Sonnenlicht wie lange, silbergraue Haare – die Silberfäden des Altweibersommers.

Alt ist er noch nicht, der Vital-Parcours, aber etabliert hat er sich schon längst. Vor fünf Jahren wurden auf einer Gesamtlänge von fast 42 Kilometern sechs unterschiedlich anspruchsvolle Routen ausgewiesen, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Sportler ansprechen.

Die blau, rot und schwarz (leicht, mittel, schwer) markierten Strecken bauen aufeinander auf. Richtungsschilder mit Angaben zur Restdistanz zum Zielpunkt weisen den Besucher immer auf den richtigen Weg und bieten auch Joggern und Wanderern nützliche Infos.

Wandern und Walken

Start- und Zielpunkt der fünf Hauptstrecken ist der Wanderparkplatz Waldschänke am Naturschutzgebiet Schlangenberg. Hier informiert eine Tafel die Besucher ausführlich über Streckenverlauf und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Routen. Einen weiteren Einstiegspunkt in den Vital-Parcours bietet der Wanderparkplatz Venwegen gegenüber dem Restaurant Birkenhof.

„Letzte Woche erst waren drei Gäste aus Essen zu Besuch, die gezielt gefragt haben, wo man hier wandern und Nordic Walking machen kann“, sagt Barbara Breuer. Die Leiterin der Stolberg-Touristik freut sich über die rege Nachfrage.

In der Eifel-Ecke habe die Frau noch eine Jacke gekauft, für ein paar Schuhe habe sie die Dame zum Sporthaus Flink und Victor geschickt. „Sie meinte, dass sie in Essen nichts Passendes finden würde!“

Vielleicht haben die Gäste, die ihre freie Zeit in Stolberg verbracht haben, ja auch die Kupferroute für sich entdecken können. Denn wer auf dem Vital-Parcours unterwegs ist, sieht auch die Schilder mit dem stilisierten „K“ als Markierung. „Die Kupferroute ist einfach toll zu gehen“, weiß Breuer aus eigener Erfahrung, „hier hat man noch ein richtiges Naturerlebnis“.

Die Kupferstadt mit ihrer traditionsreichen Geschichte des Kupferhandwerks, das geprägt wurde durch berühmte Kupfermeister, -mühlen und -höfe, steht bei dieser Wanderung im Mittelpunkt.

Die Kupferroute ist eine nach den anspruchsvollen Qualitäts-Kriterien des Deutschen Wanderverbandes konzipierte Wanderroute und Partnerweg des Eifelsteigs. Sie zeigt über rund 16 Kilometern Länge die abwechslungsreiche Schönheit Stolbergs und verbindet an „Kitzenhaus“ Stolberg mit dem Eifelsteig.

Auf der Kupferroute an den Hängen der Nordeifel unterwegs war auch der bekannte Manuel Andrack. Über den Münsterwald schreibt der ehemalige Redaktionsleiter von Harald Schmidt, der sich vom Fernsehpromi zum Wanderexperten gewandelt hat: „In diesem Wald können wir auf den nächsten Kilometern unglaubliche Ruhe und Entspannung genießen.“

Das Gebiet um den Schlangenberg bezeichnet er als spannend und hochmoorartig. „Das Finale dieser Wanderung ist furios: Auf einem herrlichen Feldrainweg sehen wir das Stolberger Tal mit der imposanten Burg. Dann geht es durch die Altstadt – Stolberg ist ein echtes Juwel im Aachener Land. „Finden wir auch“, sagt Barbara Breuer lachend.

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