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Fünf neue Direktoren für die Verwaltung

Von: -jül-
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Stolberg. 14 neue Beförderungsstellen für Beamte soll der Stadtrat auf seiner Sitzung am 13. Dezember auf Vorschlag des Bürgermeisters einrichten. Das Besondere dabei: Erstmals seit Jahren sollen wieder Spitzenämter des höheren Dienstes gebildet werden, nachdem der jahrelange Beförderungsstau in niedrigeren Besoldungsgruppen abgebaut worden sei.

„Aus Gründen der Haushaltskonsolidierung und der Einhaltung des Sanierungsplanes wurde bislang darauf verzichtet“, erläutert Tim Grüttemeier. Aber „unter Berücksichtigung des Leistungsprinzips und einer dem jeweiligen Beamten zustehenden amtsangemessenen Alimentation kann ein dauerhafter Verzicht auf eine Ausweisung von Beförderungsstellen innerhalb der Spitzenämter nicht erfolgen.“ Gleich fünf Stellen sollen nun nach A 15 (Baudirektor, Verwaltungsdirektor) ausgelegt werden; die Beförderung soll erst zum 1. Januar 2018 erfolgen.

Die durch den Rat eingerichteten Beförderungsstellen werden zunächst durch den Bürgermeister im Rahmen seiner Organisationshoheit einzelnen Amtsbereichen zugewiesen; dann sollen diese Stellen hausintern zur Besetzung ausgeschrieben und nach den beamtenrechtlichen Regelungen besetzt werden. Personal- und Hauptausschuss sind vor den Beförderungen zu beteiligen.

Neben den fünf Führungsstellen sind weitere neun Beförderungen vorgeschlagen: zwei Stellen nach A 14 (Oberverwaltungsrat), je eine nach A 12 (Amtsrat) und A 11 (Amtmann), zwei nach A 9 (Inspektor) mittlerer Dienst und eine mit Amtszulage. Zudem sind bei der Feuerwehr eine Stelle nach A 9 und zwei nach A 8 (Oberbrandmeister) geplant.

Im Haushaltsentwurf hat der Kämmerer bereits 50.000 Euro als Beförderungskosten berücksichtigt, allerdings würden die Vorschläge lediglich ein Volumen von 35.000 Euro ausmachen. Der Personalausschuss berät auf seiner Sitzung am Dienstag, 6. Dezember, über die Vorschläge.

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