Frühjahrsputz: Hammerwald vom Müll befreit

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Stolberg. Dem Aufruf zum Frühjahrsputz sind am Wochenende auch zahlreiche Anwohner, Freunde und Nachbarn des Hammerwaldes in Stolberg gefolgt. Um 10 Uhr trafen sich die freiwilligen Helfer am Samstagmorgen auf dem Parkplatz des TC Blau-Weiß Stolberg.

Es kamen nicht nur Anwohner der Straßen Hammerberg und Finkenberggasse. Auch viele Eltern der Kindertagesstätte „Zauberkiste“ waren dem Aufruf gefolgt und wollten mit ihren Kleinen dabei sein.

Und so schwärmten vom Parkplatz nahezu 30 Erwachsene und Kinder in alle Himmelsrichtungen aus, um den wilden Müll im Hammerwald einzusammeln. Gerade die Kleinen zeigten sichtliche Freude, Engagement und Durchhaltevermögen – trotz der doch eisigen Kälte.

Es ist schon erstaunlich, was da alles zusammenkam. Zum einen ist es einfach schade, dass heutzutage offensichtlich immer noch einige Spaziergänger und Wanderer ihren Müll einfach achtlos wegwerfen. Und die aufgestellten Mülleimer scheinbar einfach ignorieren. Zum anderen ist die kriminelle Energie, die manche Zeitgenossen an den Tag legen, um sich ihres Mülls zu entledigen, ebenfalls erschreckend.

Von leeren Kabelummantelungen – offensichtlich von Kabeldieben –, über halbe Haushaltsstände und Bauschutt bis hin zu gefüllten Motoröldosen – vermutlich Altöl– und sogar einem kompletten Mofa-Chassis war alles dabei. „Und das, wo man heutzutage als Privatperson nahezu alles kostenfrei entsorgen kann“, brachte es einer der Freiwilligen fassungslos auf den Punkt.

Besonders die vielen Glasflaschen sorgten für Verwunderung – steht doch auf dem Parkplatz an der Zweifaller Straße ein Altglascontainer.

Nach gut zwei Stunden hatten die 30 Helfer einen riesigen Müllberg zusammengetragen, der dann von der Stadt Stolberg ordnungsgemäß entsorgt wurde. Beim abschließenden gemeinsamen Kakao- und Kaffeetrinken waren sich alle Beteiligten einig: Die Aktion hat sich mehr als gelohnt.

Und sie hoffen darauf, dass der saubere Wald jetzt auch allen Besuchern ins Auge fällt und jeden hoffentlich dazu animiert, seinen eigenen Müll auch wieder mitzunehmen. Sollten doch noch einige Unverbesserliche ihren Unrat dort hinterlassen, ist man auch zu einer Wiederholung in 2014 gerne bereit.

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