Stolberg - Folgeprogramm für Mehrgenerationenhäuser

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Folgeprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die Nachricht ist für Mechtilde Boland-Theißen ein Weihnachts- wie ein Abschiedsgeschenk zugleich. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder setzt weiterhin auf die Förderung der Mehrgenerationenhäuser.

„Nach intensiven Gesprächen ist es gelungen, ein Folgeprogramm zu etablieren”, berichtete am Mittwoch der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt (Alsdorf) der Leiterin des Helene-Weber-Hauses. „Die hervorragende Arbeit der Einrichtung in Stolberg kann damit in die Zukunft getragen werden”, sagte der CDU-Parlamentarier für die Städteregion. „Das Folgeprogramm ist auch eine Anerkennung der Leistung der engagierten und größtenteils ehrenamtlichen Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern.”

Das neue Programm wird im Jahre 2011 ausgeschrieben, startet zum 1. Januar 2012 und wird für drei Jahre bezuschusst. Um die Häuser dauerhaft in die lokale Infrastruktur zu integrieren, sollen die Kommunen eine stärkere Rolle als bisher übernehmen. Bund und Länder werden gemeinsam mit den Kommunen nach Wegen suchen, wie dieses Ziel umgesetzt werden kann, erläuterte Brandt.

Inhaltliche Schwerpunkte des Folgeprogramms seien unter anderem: Die Etablierung von Unterstützungsangeboten für Demenzkranke und ihre Familien, integrationsfördernde Angebote oder auch die Vernetzung von Einrichtungen und Initiativen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Damit berücksichtigt die Bundesfamilienministerin Arbeitsfelder, auf denen das Helene-Weber-Haus bereits weitgehend engagiert ist.

Dank an Helmut Brandt

„Ich bin froh über diese positive Nachricht”, dankte Boland-Theißen dem Abgeordneten ausdrücklich für seinen Einsatz um das Mehrgenerationenhaus in Stolberg: „Helmut Brandt hat sich immer persönlich eingesetzt und das Helene-Weber-Haus positiv begleitet”. Auch bei der anstehenden Bewerbung um die Fortschreibung der Förderung setzt Boland-Theißen auf seine Unterstützung. „Wir machen uns berechtigte Hoffnungen, weiter berücksichtigt zu werden.”

Denn für das Stolberger Angebot im Rahmen des Mehrgenerationenhauses ist der Bund der Hauptfinancier. Mit den Vermittlungsinitiativen im „Jobcenter 50 Plus” sowie dem Angebot des „Cafe H” im integrativen Bereich besetzt das Helene-Weber-Haus bereits Förderfelder. Im Aufbau mit einem Partner ist bereits an Angebot an Demenzkranke und ihre Familien. „Das Folgeprogramm ist eine gute Nachricht aus Berlin für die Zukunftssicherung der Arbeit in Stolberg”, freut sich Boland-Theißen, die zum Jahresende das Helene-Weber-Haus verlässt und eine Stelle als Amtsleiterin bei der Stadt Coesfeld antreten wird, über die Fortsetzung der Mehrgenerationenarbeit in der Kupferstadt.

Die bisherige Bundesförderung läuft noch bis September 2011; für die Zeit bis 2012 ist eine Zwischenfinanzierung in Aussicht. Das Mehrgenerationenhaus ist eine Abteilung des Helene-Weber-Hauses. Der Bereich der Familienbildung wird neben Teilnehmergebühren vor allem aus Mitteln des Landes, der Städteregion und der Stadt getragen.
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