Flatrateschwimmen kommt an bei Kids

Von: Anissa Bouamoud
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Flatrate: Im Hallenbad Glashütter Weiher gibt es für 18 Euro sechs Wochen lang Ferien-Schwimmspaß. Jeder, der eine Flatrate hat, kann so oft und so viel schwimmen, wie er möchte. Außerdem ist wieder eine Wasserdisco im Angebot. Foto: Valerie Barsig

Stolberg. Langeweile in den Ferien und bei ungemütlichem Regenwetter zu Hause abhängen? Das trifft wahrscheinlich auf viele Stolberger Schüler zu. Die Freunde liegen am Strand, ganz weit weg und genießen die Sonnenstrahlen, die hier ab und zu fehlen.

Allerdings sind die langersehnten Sommerferien nur einmal im Jahr, deshalb sollten Schüler sie auch ausnutzen. Einige haben sich schlau gemacht und nehmen an Workshops, Ferienspielen, Camps, Projekten oder anderen Ferienangeboten teil, an denen sie interessiert sind und Spaß haben. In so gut wie jedem Stadtteil gibt es ein Ferienprogramm für die Daheimgebliebenen: Sei es ein Nähworkshop oder eine Naturerlebniswoche – beides angeboten vom Helene-Weber-Haus: In Stolberg gibt es Programm für jedermann.

Ein verlockendes Angebot ist sogar im Hallenbad Glashütter Weiher zu finden: Das Hallenbad wird zeitweise zum Spaßbad und stellt zudem auch viele Schwimmgeräte zur Verfügung sowie das Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken. Was die meisten Schüler außerdem ins Hallenbad zieht? Die Flatrate nur für Schüler. Für 18 Euro sechs Wochen lang so viel und so oft schwimmen wie man möchte. Wer nicht die gesamten Sommerferien schwimmen möch­te, kann sich die Flatrate auch für je 10 Euro in der ersten oder zweiten Ferienhälfte zulegen.

Besonders beliebt ist auch die „Wasserdisco“ für 12- bis 16-Jährige, inklusive DJ, alkoholfreier Cocktails zu kleinen Preisen und guter Stimmung. Dafür sorgt das Team vom Jugendparlament. Für die Sicherheit ist ebenfalls gesorgt, es werden zusätzliche Rettungsschwimmer von DLRG und Deutschem Roten Kreuz da sein. Die Party ist das Highlight am Ende der Sommerferien; sie lockte letztes Mal knapp 100 Jugendliche an.

Die Idee kommt jedoch nicht allein vom Jugendparlament, sondern war ein Auftrag der schwarz-roten Koalition, das Hallenbad für Jugendliche attraktiver zu machen. „Das Flatrateschwimmen war die Idee des engagierten Teams. Ein bisher gelungenes Projekt“, sagt Michael Bosseler, Jugendpfleger der Stadt.

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