Stolberg - Festival „Stolberg goes”: Italien ins rechte Licht gerückt

Festival „Stolberg goes”: Italien ins rechte Licht gerückt

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Livemusik auf stimmungsvollen Plätzen in der Altstadt: Beim Kulturfestival soll italienische Lebensfreude erlebbar werden. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Kupferstadt ist weltoffen und multikulturell. Das ist die plakative Aussage der Festival-Reihe „Stolberg goes”, und die will vor den bevorstehenden Ereignissen Anfang April noch einmal deutlich unterstrichen werden.

Denn Kulturmanager Max Krieger präsentiert Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und den Kulturausschuss-Vorsitzenden Axel Wirtz (MdL) als Schirmherren des Festivals „Stolberg goes Italy” vom 3. bis 5.Juni, und verschweigt dabei ganz geschickt den Namen des oder der dritten Schirmherr(i)n. „Damit die Spannung hält”, schmunzelt Krieger. Es wird eine italienische Persönlichkeit aus der Region sein, deren Schleier bei der großen Programm-Präsentation im kommenden Monat gelüftet werden soll.

Immerhin ist aus der ersten Idee zu diesem Leuchtturmprojekt inzwischen ein Erfolgsmodell geworden, lobt der Bürgermeister. Denn „Stolberg goes” verleiht der Kupferstadt ein Alleinstellungsmerkmal, strahlt weit in die Region hinaus und lockt die Besucher an, die oft erstmals die Altstadt kennenlernen und von ihrem Charme eingefangen werden, berichtet Axel Wirtz.

Das Festival sei eine Ergänzung des Kulturprogramms und unterstreiche das vielfältige und breite kulturelle Angebot in der Kupferstadt. Wirtz wie Gatzweiler erinnerten an die tiefe und lange Verbundenheit der Stolberger mit der italienischen Bevölkerung und an die Städtefreundschaft mit Grado, die derzeit allerdings nicht mit Leben gefüllt werde. „Stolberg goes wird wieder ein voller Erfolg werden”, zeigt sich Gatzweiler überzeugt und die EWV ist es, die das Leuchtturmprojekt als Hauptsponsor erstrahlen lassen wird. „Wir sind von Anfang an dabei”, sagt Pressechef Andreas Ihrig. Zuerst als Co-, dann als Hauptsponsor, weil „wir an unserem Unternehmensstandort Stolberg die Signalwirkung dieses Festivals weit über die Grenzen der Städteregion hinaus auch für unsere 450 Mitarbeiter zu würdigen wissen.”

Über 30000 Besucher erwartet Max Krieger derweil an den drei eintrittfreien Festivaltagen, die ihr Entree am Freitagabend, ihren Höhepunkt am Sonntag erfahren. Dazu zählt sicherlich die mittlerweile traditionelle Parade. „Die Nachfrage ist groß”, zog der Kulturmanager die Konsequenz. Erstmals startet die Parade an der Stadthalle, um alle Teilnehmer auf dem Weg in die Altstadt berücksichtigen zu können.

Gelungen sei inzwischen auch die Integration der Geschäftswelt in das Festival, so dass Stolberg einen verkaufsoffenen Sonntag zur besten Festival-Zeit bietet. Und für Eltern, die in aller Ruhe einkaufen wollen, erstmals einen Kinderhort im Rittersaal der Burg. Neu ist auch der geplante Ausklang des Festivals, wenn die Geschäfte geschlossen haben: Opern, Arien und Klassik open air vor der Kulisse des Kupferhofes Rosental.

Dazwischen liegen an den drei Tagen volles Programm mit Musik auf vier Bühnen, Kunstausstellungen, Vorträgen und Vorführungen, und jede Menge kulinarische Genüsse.

Darunter locken beispielsweise die italienischen Partynächte an den ersten beiden Abenden in den Rittersaal, wo bis in die frühen Morgenstunden abgefeiert wird, oder auch die vielen kleineren und größeren Veranstaltungsorte entlang der historischen Altstadtgassen und ihrer Kneipen zum Verweilen. Hier bietet die Kupferstadt bestes Potenzial, italienisches Leben diesseits der Alpen erlebbar zu machen.

Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich wenden an Max Krieger (Tel. 02403/4944).
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