Stolberg-Breinig - FC will nicht nur ein guter Gastgeber sein

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FC will nicht nur ein guter Gastgeber sein

Von: Lukas Franzen
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Klare Verhältnisse herrschten bei der Fußball-Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr. Der SV Breinig besiegte den SV ASA Atsch im Finale mit 7:0. Foto: L. Franzen

Stolberg-Breinig. „Der Ball ist rund, und ein Spiel dauert 60 Minuten.“ Wenn sich Peter Königs, 2. Vorsitzender des FC Stolberg, dieser leicht abgewandelten Fußballweisheit bedient, liegt er in Bezug auf die Stolberger Feld-Stadtmeisterschaft goldrichtig.

Denn mit Ausnahme der beiden Finalbegegnungen – dem Endspiel und dem Spiel um Platz 3 – sind die vorherigen Duelle um die Stadtkrone und den Sparkassen-Pokal auch in diesem Jahr wieder auf eine Spielzeit von zweimal 30 Minuten begrenzt.

Auch in Sachen Austragungsort hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert. Nachdem sich der TSV Donnerberg als Ausrichter im vergangenen Sommer gegen den eigenen Aschenplatz und für die zentrale Spielstätte in Münsterbusch entschieden hatte, wird die beste Mannschaft der Kupferstadt erneut auf dem Sportplatz Glashütter Weiher gekrönt, dem sportlichen Zuhause des diesjährigen Gastgebers FC Stolberg.

Aber der FC will mehr als nur ein guter Gastgeber sein. „Nachdem wir uns beim letzten Turnier in der Vorrunde gegen Schevenhütte wirklich blamiert haben, wollen wir dieses Mal auf jeden Fall eine Runde weiterkommen“, äußert sich Peter Königs zu den eigenen sportlichen Erwartungen. Mit Grün-Weiß Mausbach wartet ein machbarer Gegner auf den A-Ligisten. Doch sollte der FC sein erstes „K.o.-Duell“ siegreich gestalten, droht mit dem VfL Vichttal bereits der „Knockout“ im Viertelfinale. Für diese Runde erhielt der VfL ebenso wie der TSV Donnerberg und die SG Stolberg ein Freilos.

„Wenn Vichttal mit der ersten Mannschaft antritt, brauchen wir uns über das Halbfinale kaum Gedanken zu machen“, tritt Königs auf die Euphoriebremse. Neben Hallenstadtmeister Vichttal zählt das Vorstandsmitglied auch den Titelverteidiger SV Breinig, der sich im letzten Finale klar mit 7:0 gegen Underdog ASA Atsch durchsetzte, zu den Favoriten. Für eine Überraschung seien sicherlich auch die SG Stolberg und der TSV Donnerberg gut.

Zwei dieser Teams treffen bereits im Viertelfinale aufeinander. Denn nachdem der VfR Venwegen die Teilnahme aufgrund seiner Relegationsspiele um den Aufstieg in die Kreisliga C absagen musste, wurde die Vorrundenpartie des VfR mit 2:0 zugunsten der Breiniger gewertet, die damit ebenfalls ein (Frei-)Ticket für die nächste Runde lösen konnten und dort auf den TSV Donnerberg treffen.

„Wirklich schade, dass durch die Absage der Venwegener nur zwölf Vereine um die Stadtmeisterschaft spielen können“, betont der FC-Vize und hofft dennoch, dass das Turnier ähnlich wie der Hallenwettbewerb im Januar zu einem Publikumsmagneten avancieren wird.

Der wichtigste Faktor sei ohne Frage das Wetter, ist Königs überzeugt, die Weltmeisterschaft am ersten Turniertag hingegen kein Hinderungsgrund, da die Vorrundenpartien bereits beendet seien, bevor das erste Spiel in Brasilien angepfiffen wird. Mehr noch: „Natürlich sind alle Besucher eingeladen, die WM-Spiele bei uns auf dem Vereinsgelände zu verfolgen.“ Positiv sei auch, dass es beim diesjährigen Sparkassen-Pokal zu keinerlei Überschneidungen mit anderen Seniorenturnieren in der Kupferstadt käme und man das erste unter den traditionellen Sommerturnieren sei.

Seinen eigenen Wettbewerb, das Konrad-Simons-Turnier, hat der FC hingegen abgesagt. Auf das traditionelle Ortsturnier müssen die Münsterbuscher dennoch nicht verzichten. Der Cup der Hobbyfußballer wurde in die Stadtmeisterschaft integriert und ist bereits am Freitag gestartet, bevor am Sonntag, 11 Uhr, dann auch der Ball bei der Stadtmeisterschaft rollt.

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