FC Stolberg will Aufholjagd nach der Pause fortsetzen

Von: Lukas Franzen
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Die SG Stolberg – auf unserem Bild in den blauen Trikots beim BSR-Cup – war in der Hinrunde der Fußball-Kreisliga A als aktuell Viertplatzierter der erfolgreichste Vertreter aus der Kupferstadt. Foto: L. Franzen

Stolberg. Spannend machten es Stolbergs A-Ligisten in der letzten Saison bis zum Saisonende. Die SG Stolberg sicherte sich den Klassenerhalt am zweitletzten Spieltag, der FC Stolberg konnte sich erst in seiner letzten Partie retten. In der neuen Spielzeit haben beide Vereine nun ganz unterschiedliche Entwicklungen genommen, und mit dem TSV Donnerberg mischt ein dritter Stolberger Vertreter die Liga auf, wie die Hinrundenbilanz der Kreisliga A deutlich macht.

FC Stolberg

Beim FC Stolberg hatte nach einem krassen Fehlstart mit elf sieglosen Partien vor zwei Monaten noch nichts auf ein „Happy End“ zur Winterpause hingedeutet. Doch nach dem Rücktritt von Trainer Jürgen Gehlen und der Rückkehr von Holger Peters an den Glashütter Weiher keimte plötzlich wieder Hoffnung auf. Mit vier Siegen in Folge gelang dem FC-Retter der letzten Saison ein Traumstart. Insgesamt 15 Punkte holte der FC in acht Spielen unter Peters Regie. Vom Tabellenende ist der Fusionsclub binnen zwei Monaten auf Rang 12 geklettert und überwintert mit einem Sieben-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegszone. Mit „spektakulären Neuzugängen“ sei in der Winterpause nicht zu rechnen, betont der Dürener. Vielmehr hoffe er auf die Rückkehr seiner Langzeitverletzten Jürgen Korsten und Sascha Gilleßen. Eine große Pause wird er seiner Mannschaft trotz bisher erfolgreich verlaufener Aufholjagd nicht gönnen. „Unmittelbar nach der Hallenstadtmeisterschaft wird weiter trainiert“, stellt Peters klar und hat bereits einige Testspiele für die Winterpause angesetzt.

SG Stolberg

Auf weniger Training, dafür mehr Zeit für die Regeneration, setzt hingegen Uwe Daun, Übungsleiter der SG Stolberg. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass einfach die Luft raus ist. Wir wollen uns jetzt wieder sammeln und erst einmal nichts mit Fußball zu tun haben“, freut sich Daun auf die spielfreien Monate. Kurz vor der Hallenstadtmeisterschaft werde die ein oder andere Trainingseinheit absolviert, die richtige Vorbereitung auf die Rückrunde beginne aber erst Ende Januar.

Und obwohl die letzten beiden Hinrundenspiele nicht gewonnen werden konnten, fällt die Gesamtbilanz positiv aus: So konnten sich Blau-Gelben im oberen Tabellendrittel etablieren, sie überwintern als bester Stolberger A-Ligist auf Platz 4. „Wenn es in der Endabrechnung noch für Platz 3 reicht, wäre das schön“, erklärt Daun. Wichtiger sei ihm aber die Weiterentwicklung der Mannschaft und, „dass wir nicht doch noch etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen“. Zwar trennt die Daun-Elf rund 20 Punkte von der Abstiegszone. Doch zu präsent scheinen die Erinnerungen an den Abstiegskampf der letzten Jahre zu sein, als die Spielgemeinschaft zweimal in Folge am Tabellenende überwintert hatte. Die letzten Ängste vor einem Einbruch in der Rückrunde soll „der ein oder andere Neuzugang“ in den nächsten Monaten noch beiseite räumen, wie der Coach verrät.

TSV Donnerberg

Im Rennen um den inoffiziellen Titel „Bester Stolberger A-Ligist“ ist der TSV Donnerberg der SG Stolberg dicht auf den Fersen. Lediglich eine deutlich schlechtere Tordifferenz trennt die Schwarz-Weißen von der punktgleichen SG. Dennoch ist der TSV, dem innerhalb von zwei Jahren der Durchmarsch aus der Kreisliga C in die Kreisliga A gelang, eines der Überraschungsteams der Hinrunde. „Mit Platz 5 sind wir natürlich sehr zufrieden“, meint Spielertrainer Daniel Hoven, der gemeinsam mit Torsten Hansen die Mannschaft betreut.

„Wir haben als einzige Mannschaft den Tabellenführer Verlautenheide schlagen können. Anderseits sind bei uns im Schnitt zwei Stammspieler pro Spiel ausgefallen. Das hat uns sicherlich Punkte gekostet“, erinnert sich Hoven an Licht und Schatten in den zurückliegenden 19 Spielen.

„Die Kreisliga A ist sehr stark, da kann jeder jeden schlagen“, zeigt sich Daniel Hoven überzeugt. Eine Erkenntnis, die wohl auch für das erste Rückenrundenspiel im März gelten dürfte, wenn Hovens Team den Stadtrivalen und direkten Tabellennachbarn SG Stolberg empfängt.

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