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FC Breinigerberg stellt Antrag auf Schuldenerlass

Von: gro
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Auch die Stadtmeisterschaften wurden (im August) 2006 beim FC Breinigerberg ausgetragen. Inwieweit dies die Energierechnung der Stadt belastet hat, ist allerdings schwer zu beziffern. Foto: M. Grobusch

Stolberg-Breinigerberg. 2378 Euro sind eine ganze Menge Geld. Vor allem, wenn man als kleiner Verein ohnehin schon große Probleme hat. 2378 Euro sind für den FC Breinigerberg offenbar zu viel Geld. Deshalb hat die Vereinsführung jetzt einen Brief an die Stadt geschickt - verbunden mit der Bitte, ihr die aufgrund überhöhter Energiekosten für 2006 eingeforderte Summe zu erlassen.

„Wir haben als Mitglieder der Alt-Herren-Mannschaft im Juni 2007 die Führung des FC übernommen, um den Verein vor dem Aus zu bewahren”, berichtet Geschäftsführer Anton Küffen von der Ausgangssituation.

Zuvor hatte der bis dato tätige Vorstand auf der Jahreshauptversammlung im März kollektiv seine Ämter niedergelegt. Die Verantwortung für die extrem hohen Verbrauchswerte in Breinigerberg kann die heutige Führungsriege also mit gutem Gewissen von sich weisen.

Gleichwohl ist sie um Aufklärung bemüht und liefert zumindest einige Erklärungen für die gegenüber den Vergleichswerten aus den Jahren 2001 bis 2003 auffälligen Abweichungen. „Der VfB Vicht hat mit drei Mannschaften die Anlage des FC Breinigerberg genutzt, da der eigene Platz wegen Schadstoffbelastung gesperrt war”, blickt Anton Küffen zurück.

Aufgrund der Erneuerung der Duschen im Vereinsheim habe zudem die DJK Dorff mit zwei bis drei Teams ein Gastspiel beim FC gehabt. Nicht zuletzt leistete Breinigerberg auch der Eintracht aus Kornelimünster Nachbarschaftshilfe, als diese durch den Bau ihres Kunstrasenplatzes im Trainings- und Spielbetrieb eingeschränkt war.

An den Energiekosten sind alle drei Klubs laut Küffen nicht beteiligt worden. Dass dennoch Gelder an den FCB geflossen ist, hält der heutige Geschäftsführer für „sehr unwahrscheinlich”.

Sportdezernent Wolfgang Zimdars hat am Montag gegenüber unserer Zeitung angekündigt, das Anliegen des Klubs zu prüfen und zur Sportausschuss-Sitzung am 4. März eine Stellungnahme abzugeben. Dann werden auch die Abrechnungen für das Jahr 2007 präsentiert.
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