Stolberg-Breinig - Exklusives Geburtstagsständchen von der Bundeswehr

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Exklusives Geburtstagsständchen von der Bundeswehr

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Ein Feuerwerk im wahrsten Wortsinn: Die Big Band der Bundeswehr brachte dem SV Breinig ein prickelndes Ständchen. Foto: D. Müller

Stolberg-Breinig. Lichteffekte, Nebel, Pyrotechnik und vor allem die 26 Profi-Musiker der Big Band der Bundeswehr verwandelten am Freitagabend die Breiniger Mehrzweckhalle in einen glamourösen Konzertsaal, in dem Platz und leider auch Atemluft Mangelware waren.

Etwa 900 Gäste waren gekommen, um die Big Band internationalen Renommees unter der Leitung von Christoph Lieder einmal nicht nur im Fernsehen sondern live und hautnah zu erleben.

Die Breiniger St. Sebastianus Schützenbruderschaft hatte das berühmte Ensemble nach Stolberg geholt, und die Big Band der Bundeswehr spielte anlässlich des hundertsten Geburtstags des SV Breinig für den guten Zweck: Der Erlös des Konzerts kommt der DFB-Stiftung Egidius Braun und der Kinderkrebshilfe Aachen zu Gute.

Das Musizieren für die Wohltätigkeit hat bei der Big Band der Bundeswehr bereits Tradition - mehr als 15 Millionen Euro konnten die Musiker bisher bei Benefizkonzerten einspielen. Dabei steht die Band für Unterhaltung auf höchstem Niveau und präsentiert ausschließlich Arrangements, die exklusiv für sie orchestriert sind.

Das Publikum in Breinig begeisterten die Musiker zunächst mit Swing-Klassikern wie George Gershwins „Strike up the band” oder „In the mood” des unvergessenen Glenn Miller. Christoph Lieder, der in der Manier eines weltgewandten Entertainers durch das Programm führte, kündigte daraufhin die aus Sambia stammende Solistin Bwalya an. Hinreißend besang sie den wohl berühmtesten Highway Nordamerikas, die „Route 66”. Lead-Posaunist Bert Conzen glänzte in der Folge in dem Motown Song aus dem Jahre 1967 „For once in my life”, dem Interpreten wie Ella Fitzgerald oder Frank Sinatra einst zu Weltruhm verhalfen. Für Stücke wie „Cry me a river” oder den Beatles-Hit „Can´t buy me love” übernahm Sänger Ralph Winter das Mikrofon, bevor Kastagnetten und Flamenco-Gitarren das Klangbild prägten und den Gästen neben den Temperaturen auch die Musik Spaniens in die Mehrzweckhalle brachten. Bei „Andalusian Dreams” lief insbesondere die fünfköpfige Trompeter-Sektion der Bundeswehr Big Band zu Höchstform auf und lieferte glasklaren Sound in beeindruckender Perfektion.

Nach einer hörenswerten Portion New Orleans Jazz sang Bwalya Shirley Basseys „Goldfinger”, um anschließend einen musikalischen Ausflug in die Pop-Musik zu unternehmen. „History repeating” von den Propellerheads stellte unter Beweis, dass die Big Band der Bundeswehr die Genres Swing, Jazz, Soul, Blues und Pop gleichermaßen spielfreudig und professionell beherrscht. Schlagzeuger Thomas Lieven nutzte die Musik der Fernsehserie „Die Straßen von San Francisco” für ein atemberaubendes Drum-Solo und als krönendes Finale einer zweistündigen Live-Show der Extraklasse wurde gerockt: Mit ihrem Sänger Ralph Winter heizte die Big Band der Bundeswehr mit einem Queen-Medley aus Hits wie „Don´t stop me now” und „We will rock you” dem Publikum gehörig ein.
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