EVS saniert Rüstbach-Viadukt

Von: Jürgen Lange
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Instandsetzung im Rahmen der Unterhaltung: Die Arbeiten am Rüstbachviadukt nehmen noch rund zwei Wochen in Anspruch. Foto: J. Lange

Stolberg. Der erste Anschein, dass die Arbeiten an den Stützpfeilern der Bahnbrücke ein erstes Anzeichen für eine Verlängerung der Euregiobahn nach Breinig sein könnten, trügt.

„Eine komplette Sanierung des Rüstbach-Viaduktes würden wir erst mit der Aufnahme eines versträkten Zugverkehrs in Angriff nehmen”, schränkt Christian Hartrampf auf Anfrage unserer Zeitung ein und verweist auf die noch ausstehende Entscheidung des Aachener Verkehrsverbundes zu einer regulären Anbindung Breinigs an den Fahrplan der Euregiobahn.

Sechsstellige Summe

Die EVS setzt ihren Viadukt lediglich im Rahmen regulärer Unterhaltungsarbeiten instand, erklärt der Geschäftsführer. Eine sechsstellige Summe investiert das Stolberger Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen in die Sanierung der Stützpfeiler, die während des Zweiten Weltkriegs beschädigt worden waren und eher behelfsmäßig erneuert wurden. Seitdem sind die erlaubten Fahrgeschwindigkeiten von Zügen über die Brücke stark reduziert.

Die Witterung hat dem Bauwerk mittlerweile so zugesetzt, dass die Pfeiler mit Schützen stabilisiert werden. Ziel der Investition ist es, „die Nutzung des Güterumladezentrums Rüst weiterhin zu sichern”, erklärt EVS-Kollege Thomas Fürpeil.

Das Industriegelände in der Rüst dient als Rendesvouzpunktes von Schiene und Straße für den regionalen Güterverkehr. Rohmaterial für die Stolberger Industrie wird dort mit der Bahn an- und per Lkw an die Betriebe ausgeliefert.

Um den Umladestützpunkt zu erreichen, müssen die vom Hauptbahnhof kommenden, Züge den Rüstbach-Viadukt passieren. Um diese Passage für schwer beladene Waggons weiterhin zu garantieren, ist die Instandsetzung der Stützen erforderlich.
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