Stolberg - Erneute Niederlage für Wasserballer des Stolberger SV frustrierend

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Erneute Niederlage für Wasserballer des Stolberger SV frustrierend

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Die Wasserballer des Stolberger SV mussten im Oberliga-Spiel gegen Solingen erneut eine bittere Niederlage hinnehmen. Unser Bild zeigt Christian Schmitz. Foto: Peter Grümmer

Stolberg. Nach zwei weiteren Niederlagen in der Oberliga NRW fokussiert die erste Wasserball-Mannschaft des Stolberger SV nun alles auf einen Heimsieg gegen Bocholt am letzten Spieltag, um die Saison noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen.

Sowohl bei der SGW Solingen/Wuppertal II als auch im Lokalderby beim Aachener SV mussten sich die Stolberger geschlagen geben. In beiden Spielen fehlten zusätzlich zu den Langzeitausfällen mehrere Stammspieler, sodass es vor allem in der Offensive an Durchschlagskraft mangelte.

Beim 6:15 (2:3, 1:5, 3:2, 0:5) in Wuppertal wie auch beim 8:16 (2:5, 3:4, 2:3, 1:4) in Aachen fehlten vor allem zum Ende der Partie die Mittel, um die abgekämpften Akteure im Wasser noch einmal ersetzen zu können. Hier machte dem SSV der dünne Saisonkader von nur 14 Spielern zu schaffen, der langfristige Ausfälle nur schwer kompensieren kann.

Doch auch so muss nach der Saison analysiert werden, warum im Gegensatz zum Saisonstart in der Rückrunde bisher nur ein einziges Spiel gewonnen werden konnte.

Für die kommende Spielzeit will der SSV seinen Kader mit weiteren Akteuren aus der eigenen Jugend weiter verbreitern, um die sensationelle Frühform aus der Hinrunde auch mit in die zweite Saisonhälfte tragen zu können.

Am letzten Spieltag der Oberligasaison kommt nun der WSV Bocholt am Samstag, 23. Juni, zu Gast ins Hallenbad Glashütter Weiher. Gegen das derzeitige Tabellenschlusslicht will man sich für die erste Saisonniederlage im März revanchieren und damit gleichzeitig einen versöhnlichen Abschluss einer ordentlichen, aber auch durchwachsenen Saison ermöglichen.

Die Tore in Wuppertal und Aachen erzielten Mark Braun (6 Tore), Sebastian Braun (4), Stefan Sanft, Christian Töller, Christian Schmitz und Tim Klos (je 1).

Für die zweite Mannschaft geht es am letzten Spieltag beim SSF Bonn um den Klassenerhalt. Nach dem 6:16 gegen den Tabellennachbarn SGW Rhenania/Poseidon Köln III rangiert man noch einen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Bonn. Somit muss man mindestens einen Punkt holen, um nicht zum Saisonende auf den Abstiegsplatz zurückzufallen. Showdown in Bonn ist am Dienstag, 19. Juni, um 20.30 Uhr.

Die dritte Mannschaft hingegen steht bereits mit einem Bein im Bezirksligafinale. Im Halbfinalhinspiel bei den Wasserfreunden Delphin Eschweiler erspielte man ein überraschend deutliches 22:7 und kann somit schon vor dem Rückspiel am kommenden Freitag, 15. Juni, mit dem Einzug ins Finale planen. Dort wird der Kupferstädter Titelverteidiger voraussichtlich wie üblich auf den Aachener SV III treffen, der nach dem Gewinn der Gruppenphase Heimrecht im Finalspiel genießt.

 

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