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Ergebnis des harten Trainings wird auf Bühne stolz präsentiert

Von: Luisa Houben
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Die Formation „Moving Flashlights“ bot einen von vielen mitreißenden Auftritten in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums. Foto: L. Houben

Stolberg. Noch herrscht wildes Gewusel in den Umkleiden. Die Bänke in der Turnhalle des Goethe-Gymnasiums sind noch leer. Der große Raum ist geschmückt mit einem bunten Bühnenbild. In der Mitte steht ein großer Maulwurf, auf dessen Hügel in großen Buchstaben „NJ“ gemalt ist, das Logo der Tanzschule „Not Just Dancing“.

Die Initialen stehen auch für die Inhaber und Dozenten Nicole Zeitz und Josef Scholl, die sich hinter der Kulisse gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schüler in den letzten Zügen für ihre Aufführung vorbereiten.

Wenn die Jungen und Mädchen zur Prämiere ihrer Aufführung von „Im Erdreich“ in ihren Gruppen die Sporthalle betreten, wird neben Make-up, Frisuren und Kostümen jeder Schritt sitzen. In ihrem wöchentlichen Unterricht haben die 300 Akteure geprobt, um mit Tänzen die Geschichte der kleine Emmy zu erzählen, die die Bewohner des Erdreiches von einem Fluch lösen wird.

Auf ihrem Weg unter der Erde trifft sie viele verschiedene Lebewesen und muss gefährliche Hindernisse überwinden. Kakerlaken, Ratten, Käfer, Hasen, Bergkristalle oder Minenarbeiterin verkörpern die rund 300 Akteure mit ihren Tänzen in unterschiedlichen Stilen: Jazz-Dance, Hip-Hop, Video-Clip-Dance und Breakdance.

Alle zwei Jahre präsentiert sich die Tanzschule, die anlässlich der Aufführung auch ihren sechsten Geburtstag feiert, ihr Können. Die Idee der Geschichte und die Choreografien entwickeln die Dozenten der Schule. „Die Schulaufführungen sind wahnsinnig viel Arbeit,“ sagt Nicole Zeitz Wie der Name der Tanzschule verrate, gehe es hier nicht nur ums Tanzen. „Unsere Schüler sollen nicht nur im stillen Kämmerchen tanzen, sondern raus auf die Bühne und performen“, sagt Zeitz. Neben Schulaufführungen werden auch Musicals aufgeführt, und Gruppen nehmen an Wettbewerben teil.

Am Anfang, als die Scheinwerfer in die Halle angehen, herrscht auch noch Gewusel auf der Bühne. Denn der erste von zwei Akten der unterhaltsamen Geschichte beginnt mit einer Improvisation. Dann folgen die mit Freude einstudierten, abwechslungsreichen Tänze der Klassen – in kreativen Outfits und mit viel Applaus bedacht.

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