Stolberg - Erfolg verpflichtet: „Stolberg Open“-Wiederholung ist beschlossen

Erfolg verpflichtet: „Stolberg Open“-Wiederholung ist beschlossen

Von: Toni Dörflinger
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Siegertypen unter sich: Gemeinsam feierten die Endspielteilnehmer der 1. Stolberg Open auf der Tennisanlage Hammerberg ihren Erfolg. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Es regnet zum wiederholten Male an diesem Finaltag. Schnell bilden sich auf dem roten Aschenplatz kleine Pfützen, die dazu führen, dass der Boden rutschig wird. Auch wenn dank der guten Drainage das Wasser schnell wieder verschwindet, unterbrechen Sebastian Stühlen und Markus Robioneck kurzzeitig ihr Tennismatch.

„Zu gefährlich. Die Verletzungsgefahr ist zu hoch“, sagt Stühlen und bewegt sich gemeinsam mit seinem Finalgegner in Richtung Clubheim. Für die beiden ist die kleine Pause durchaus willkommen. Denn auch der zweite Satz hat noch keine Entscheidung gebracht. Zu ausgeglichen ist das Spiel bisher. Die Situation ist symptomatisch für den Verlauf der zweiwöchigen „Stolberg Open“, zu denen der Gastgeber und Ausrichter, der Tennisclub Blau-Weiß Stolberg, erstmals auf die Anlage am Hammerberg eingeladen hat.

Die kleinen Regenpausen haben laut Organisator Udo Chantré zu keiner Beeinträchtigung des Zeitplans geführt: „Alle Spiele konnten wie geplant abgewickelt werden“, versichert der stellvertretende Vorsitzende, der sich darüber freut, dass er für seine Idee, dem Verein ein neues Highlight zu bescheren, in den Reihen der Aktiven und der Turnierteilnehmer nur Lob erhält. „Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist demzufolge fast schon obligatorisch. Sicherlich wird die Resonanz dann noch größer sein“, ist Chantré mit Blick auf die 92 Meldungen überzeugt. Ein Termin steht auch schon fest: Die zweite Auflage soll vom 25. Juli bis 9. August 2015 steigen.

Durchaus zufrieden mit dem Turnier, das mit den zehn Finalbegegnungen seinen Höhepunkt und Abschluss erlebt, ist auch Raymond De Waele. „Die große Resonanz bis in den Raum Köln hat auch die letzten Skeptiker in unserem Verein überzeugt. Hinzu kommt, dass jedes der 270 Spiele auf einem hohen Niveau stattgefunden hat“, ist der Vorsitzende des TC Blau-Weiß überzeugt. Diese Aussage bestätigt auch der 65-jährige Franz-Josef Frohn aus Eilendorf, der die Hauptrunde der „Herren 65“ (siehe Box) für sich entschieden hat: „Tolle Platzanlage, gute Verpflegung und hervorragende Organisation.“

Mit Abziehmatten und Besen

Zurück zu Markus Robioneck und Sebastian Stühlen: Die haben die kurze Regenpause genutzt, um sich zu erfrischen und ein wenig zu verschnaufen. Am Ende hat dann Stühlen die Nase vorn, er setzt sich im Tiebreak mit 10:8 durch. Zuvor haben die beiden Endspielpartner mit Abziehmatten und Besen dafür gesorgt, dass die weißen Begrenzungslinien wieder gesäubert und im Spielverlauf entstandene Bodenunebenheiten geglättet werden. „Diese kleinen Arbeiten erledigen die Spieler in Eigenregie. Das ist ebenso wie die Bewertung des Spiels ihre Sache“, erklärt Chantré, der für „seine“ Begegnungen keinen Schlichter vorgesehen hat. „Und sollte es doch im Ausnahmefall einmal zu Unstimmigkeiten kommen, dann ist Herbert Pfeil als Oberschiedsrichter im Hintergrund verfügbar“, so der Cheforganisator.

Die rund 80 Besucher haben auch am letzten Tag ihren Spaß an den abwechslungsreichen und spannenden Begegnungen. Den kurzen Schauern auf der Terrasse oder auf den Zuschauerbänken trotzend, belohnen sie jeden erfolgreichen Spielzug mit lautem Klatschen. Auch das gehört dazu bei den ersten „Stolberg Open“. Und bei den zweiten im nächsten Jahr sicherlich auch.

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