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Einer geht immer noch bei „Just one More”

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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„Allright Now”, Êda lacht der Gastronomin Herz: Marita Matousek als Frontfrau mit Joscha Golzari sowie Sebastian Dreher, Fabian Weindorf und Jens Beißel (v.l.) von „Just one More”. Foto: D. Müller

Stolberg. Schon nach den ersten Klängen, die Sebastian Dreher seiner E-Gitarre entlockte, war die musikalische Marschrichtung für den Samstagabend vorgegeben: Es rockte im „The Savoy”.

Die Aachener Coverband „Just One More” spielte zu einer Karnevals-Pause am Alter Markt auf und präsentierte bekannte Pop- und Rocksongs aus vier Jahrzehnten. Nach J. J. Cales Klassiker „Cocaine”, bei dem Dreher eine erste Kostprobe seiner beeindruckenden Soli verlauten ließ, startete die junge fünfköpfige Formation mit „Sweet Home Alabama” durch.

Schlagzeuger Alex Kophamel und Jens Beiße am Bass bildeten überzeugend das starke rhythmische Fundament der Band, deren Sound vom Keyboarder Fabian Weindorf, der auch gelegentlich zum Saxophon griff, getragen wurde. „Just One More” waren zwar ohne ihren Stammsänger angetreten, aber Joscha Golzari, Sänger der Band „Pencil Case”, erwies sich als hervorragender „Ersatzmann”. Gefühlvoll interpretierte er Balladen wie „I´m easy” oder „Angels” von Robbie Williams, und enorm energiegeladen heizte er dem Publikum mit Songs von Green Day, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers ein.

Rihannas Hit „Umbrella” kleideten „Just One More” ebenso schwungvoll in ein Rock-a-Billy-Gewand wie den Evergreen „Bad Moon Rising”. Als Gastgeberin Marita Matousek die Bühne stürmte, um die Band bei „Allright Now” von Free zu unterstützen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt, und die Gesangskünste des Publikums waren weiterhin gefordert, denn „Just One More” spielten nun einige deutsche Stücke mit absolutem Mitsingcharakter. Lieder wie „1000mal berührt”, Westernhagens „Mit 18” und „Skandal im Sperrbezirk” brachten das gesamte „Savoy” zum Kochen.

Die Band erinnerte an den „Summer of ´69” und erfüllte den lautstark vorgetragenen Wunsch der Gäste, indem sie - obwohl eigentlich nicht in ihrem Repertoire vorgesehen - Deep Purples „Smoke on the water” zum Besten gab. Anschließend ließen die fünf Musiker Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne” nahtlos in den Status Quo Song „Rockin´ all over the world” übergehen. Gegen Mitternacht wurde die Formation ihrem Namen gerecht, denn „Just One More” entspricht dem deutschen Ruf nach „Zugabe”, und diese verlangte das feiernde Publikum vehement. Lieder von U2, „Knocking on heaven´s door”, „Satisfaction” und AC/DCs „Highway to hell” markierten das Finale des mitreißenden Konzerts, nach dem die Gäste noch lange in bester Party-Laune tanzten.
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