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Eine Zeitreise durch die eigene Geschichte

Von: hal
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1. Akkordeon-Orchester Breinig: Bei der Jubiläumsmatinee im Bürgerhaus Venwegen blicken die Musiker auf ihr 60-jähriges Bestehen.

Stolberg. „Wir möchten Sie auf eine Zeitreise mitnehmen! Die musikalische Reise führt uns zunächst in das Gründungsjahr 1953, in den Advent zurück“, erklärte die Vorsitzende des 1. Akkordeon-Orchester Breinig, Iris Ritzerfeld, zum Auftakt der Jubiläumsmatinee anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Vereins. Den Gästen im Bürgerhaus Venwegen wurde eine Mischung aus Tradition und Moderne geboten, es gab Stücke aus den 60 Jahren, in denen das Orchester existiert, und die zum Teil in einer besonderen Beziehung stehen zur Entwicklung des Akkordeon-Orchesters.

So erinnerte beispielsweise die Komposition „Das Meer“ von Hugo Herrmann aus dem Jahr 1943 daran, dass damit vor gut 50 Jahren mit allen fünf Sätzen bei einer Wertung die Note „sehr gut“ erzielt worden war. Man sei stolz, mit einer Neuauflage zwei Sätze aus diesem Stück musizieren zu können, erklärte Ritzerfeld. Derweil konnte der Zuhörer sich in das verspielte und leichte Wiegen der Wellen hineinversetzen und sich auf eine eigene, fantasievolle Reise begeben.

Im Anschluss folgte eine Fantasie von Rudolf Würthner: „Parlez-moi d‘amour“. Diese erinnerte an eine Konzertreise im Jahr 1989, die in Stolbergs französische Partnerstadt Faches Thumesnil geführt hatte. Dabei wurden vor allem die kulinarischen Genüsse in Erinnerung gerufen. Dirigentin Andrea Deserno formuliert es treffend: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Weitere Higlights waren in der Folge unter anderem die Kompositionen „Melodia en la menor“ von Astor Piazzolla und Hans-Günther Kölz, „Tango Bolero“ von Juan Llossas/Carl Schneider-Kräupl und „Skataco“ von Tony Jabovki/Hotze Jelsma.

Am Ende gab es für das Gebotene lang anhaltenden Applaus vom Publikum, das bestens und auf hohem Niveau unterhalten worden war.

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