Eine Woche lang französisches Lebensgefühl im Kupferhof Rose

Von: dim
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Peter Schöner und Christian Clément (v.r.) frönen mit einem Gast der französischen Woche dem Boulespiel. Foto: D. Müller

Stolberg. Der französische Nationalfeiertag ist am Sonntag zugleich das Finale einer Veranstaltungsreihe gewesen, die durchaus das Potenzial hat, sich zu einer neuen Kupferstädter Tradition zu entwickeln: Bereits zum dritten Mal veranstaltete Christian Clément in seiner Bodega und dem Kupferhof Rose die französische Woche am Alter Markt.

Diesmal allerdings mit Beteiligung des Europavereins GBP (Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft) aus Eschweiler. „Wir haben Christian Clément Anfang des Jahres kennengelernt, und es hat sich schnell eine unkomplizierte, freundschaftliche Zusammenarbeit entwickelt“, beschreibt Peter Schöner, Vorsitzender des Europavereins, der anlässlich der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages vor 50 Jahren 2013 als Frankreich-Jahr begeht.

Der aus Frankreich stammende Wahlstolberger Clément freut sich seinerseits ebenfalls über die Kooperation: „Der Europaverein bereichert mit seinem Angebot die französische Woche mit Unterhaltung und Information. Außerdem ist es immer schöner, etwas zusammen zu feiern, als alleine aktiv zu sein.“

Die frankophilen Aktionen des Europavereins begannen in Stolberg bereits am 4. Juli, als der Film „Der Vorname“, eine Kino-Adaption des erfolgreichen Bühnenstücks von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, von der gesellschaftspolitischen Bildungsgemeinschaft bei freiem Eintritt im Kulturzentrum Frankental gezeigt wurde. Am Wochenende beteiligte der Verein sich dann an Cléments dritter französischer Woche.

Das lauschige Ambiente des Kupferhofes Rose lockte mit Grill, Salatbuffet, Baguettes, Pasteten, Obstvariationen, köstlichen Käsesorten aus Frankreich Croissants und mehr zu Chansons, Café und erlesenen Weinen. Um der französischen Lebensart noch mehr Rechnung zu tragen, hatte Clément eigens ein Boulebahn in dem historischen Innenhof erbaut, so dass Schlemmen, Gespräche und das Spiel des inoffiziellen französischen Nationalsports die entspannte Atmosphäre bestimmten.

Am Freitag steuerte der Europaverein eine Leinwand und einen Videobeamer bei, um zunächst die Komödie „Nichts zu verzollen“ des Regisseurs Daniel Boon, der sich auch für den Kultfilm „Willkommen bei den Sch‘tis“ verantwortlich zeichnet, zu zeigen.

Am Sonntag wurde der Verein seinem gesellschaftspolitischen Bildungsanspruch gerecht, und das kleine Open-Air-Kino im Kupferhof Rose am Alter Markt präsentierte am französischen Nationalfeiertag keine Unterhaltung. Stattdessen brachte der Europaverein mit „De Gaulle – Adenauer: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft“ eine informative Film-Adaption nach Stolberg, die nach Motiven der gleichnamigen Ausstellung der „Fondation Charles de Gaulle“ und der „Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus“ entwickelt wurde.

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