Stolberg - Ein Urgestein des Lokaljournalismus

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Ein Urgestein des Lokaljournalismus

Von: dö
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Zu den ersten Gratulanten gehörten jetzt neben seiner Tochter Gabriele Schwering (2.v.r., hintere Reihe) auch Rudolf Rheinstädtler, Matthias Beißel und Reiner Deutzmann (v.l.) vom FC Stolberg sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen (vorne, rechts). Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Peter Heinen, der jetzt in geistiger Frische seinen 90. Geburtstag feierte, ist ein Urgestein des Lokaljournalismus. Gestartet hat der 90-Jährige seine journalistische Karriere schon in den 1950er Jahren. Damals war Erich Soyka Leiter der Stolberger Lokalredaktion und Heinen als kaufmännischer Angestellter bei der Druckerei Johann Leufgens tätig.

Da Redaktion und Druckerei im selben Gebäude angesiedelt waren, pflegte man untereinander kollegiale Kontakte.

Diese Kontaktpflege hatte für Heinen die Konsequenz, dass er schon bald von Soyka mit journalistischen Aufgaben betraut wurde: anfangs zu Fuß oder mit dem Fahrrad, später mit dem eigenen Auto. Als Lokaljournalist hat er in seiner langen, rund 60-jährigen Tätigkeit das Stadtgebiet „beackert“, um sich in Wort und Bild den sportlichen Ereignissen und den Veranstaltungen der Vereine zu widmen. Zu den Schwerpunkten seiner journalistischen Arbeit gehörten die Aktivitäten der Fußballer, der Leichtathleten, der Schützen sowie der Tauben-, Kaninchen- und Geflügelzüchter. Für ihre Anliegen hatte der rüstige Jubilar stets ein offenes Ohr.

Vor zehn Jahren, anlässlich seines 80. Geburtstages, verabschiedete sich der engagierte Journalist in aller Stille, wie es seine persönliche Bescheidenheit gebietet, von seiner langjährigen Tätigkeit und legte Kamera und Schreibblock zur Seite. Zu den ersten Gratulanten gehörten jetzt neben seiner Tochter Gabriele Schwering auch Rudolf Rheinstädtler, Matthias Beißel und Reiner Deutzmann vom FC Stolberg sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen.

Die Vereinskollegen vom FC Stolberg überreichten dem Jubilar für seine 82-jährige Mitgliedschaft eine Ehrennadel und eine Urkunde. Denn im Fusionsverein DJK Frisch-Froh-Stolberg hatte Peter Heinen 1932 als junger Fußballer seine sportliche Laufbahn begonnen.

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