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Eigentlich fehlt nur die Tanzfläche

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Lieferten feinsten Big-Band-Sound in schwungvoller Weise: Die „Crack Field Stompers” vom Ritzefeld-Gymnasiumbei ihrem Konzert im Kulturzentrum Frankental. Foto: D. Müller

Stolberg. Einen schwungvollen Abend mit feinstem Big-Band-Sound präsentierten die „Crack Field Stompers” (CFS) im Kulturzentrum Frankental. Die CFS sind die Stolberger Big-Band am Ritzefeld-Gymnasium, die einst von Oskar Ludwig gegründet und mittlerweile von Christoph Hobinka geleitet wird.

Mit den Januar-Konzerten stellen sich die „Stompers”, die musikalisch auf den Spuren von Glenn Miller und Benny Goodman wandeln, ihren Mitschülern der fünften Klassen und deren Eltern vor und wecken gleichzeitig das Interesse an der instrumentalen Musik innerhalb der Big-Band.

Zu der bekannten Fernseh- und Filmmusik „Mission Impossible” formierten Schlagzeug, Bass, Piano und die Blechbläser-Sektionen der Trompeten, Posaunen und Saxophone sukzessive die Big-Band, die sich daraufhin Elementen des Bossa Novas widmete und „How high the moon” präsentierte. Schnell kam es zum ersten Szenenapplaus und das begeisterte Publikum beklatschte den ganzen Abend lang euphorisch die Soli der Instrumentalisten.

Zwischen den voller Spielfreude dargebrachten Stücken der Big-Band betätigte sich ihr Leiter Hobinka immer wieder auch als Musikpädagoge: Er stellte den Schülern im Publikum Fragen und lieferte mit Hilfe seiner jungen Musiker Erklärungen zu der Anordnung der Big-Band und den verschiedenen Instrumenten. Locker und interessant erläuterte er anhand des Programms der CFS die verschiedenen Musik-Stile, die an dem Abend im typischen Big-Band-Sound erklangen.

Und derer brachten die Schüler einige zu Gehör. Mit wechselnder Besetzung spielten sie den Jive und den Hot Swing wie bei „Sing sing sing” oder gaben sich dem Rock´n´Roll hin, indem sie den Beach Boys Klassiker „Barbara Ann” zum Besten gaben, bei dem auch die jüngsten des Ensembles mitwirkten, die die Jahrgangsstufen fünf und sechs des Ritzefeld-Gymnasiums besuchen.

Brillante Hommage

Mit Stücken wie „Birdland” huldigten die CFS dem Jazz und mit „Basic Basie” lieferten sie eine brillante Hommage an den großen Count Basie. Vom Publikum unterstützt servierten 23 Nachwuchsmusiker „Tequila” von den Champs, und voller Harmonie glänzte die Big-Band mit dem durch Frank Sinatra berühmt gewordenen „Fly me to the moon”.

Nach 22 musikalischen Leckerbissen feierte das Publikum die „Crack Field Stompers” und wollte sie natürlich nicht ohne Zugaben von der Bühne lassen. So rundeten der „Tiger Rag”, Bill Haleys „Rock around the clock” und ein weiterer „Tequila” das großartige Konzert der Big-Band ab, bei dem eigentlich nur eins fehlte: eine Tanzfläche.
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