Durch die Blume: Blickfang in der Velau

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Es duftet: Praktikantin Luisa
Es duftet: Praktikantin Luisa Houben gefällt die neue Blumenwiese in der Velau. Foto: D. Kinkel-Schlachter

Stolberg. Statt eines einfachen Rasens sprießen neuerdings Blumen in allen Farben an der Eschweiler Straße, Einmündung Königsberger Straße. In den letzten Monaten sind weitere Bauvorhaben des Projekts „Soziale Stadt” in Velau ein gutes Stück weiter gekommen.

Auch die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches Memelstraße/Mittelstraße nähert sich langsam dem Ende. Der Einmündungsbereich in die Velau, der - auch mit Blick auf eine Verkehrsberuhigung - ebenfalls komplett neu gestaltet wurde, wirkt jetzt sehr einladend. „Wir wollten bewusst bei der Grünflächengestaltung neue Wege gehen”, sagt Bernhard Frings vom städtischen Tiefbauamt.

Verschiedene Gehölze und zwei Bäume werden in der nächsten Pflanzperiode nachgepflanzt, um das gewünschte Bild zu komplettieren. Anregungen zu einer solchen neuartigen Grünflächengestaltung holte sich Frings von internationalen Landschaftsarchitekten bei diversen Seminaren und auf Ausstellungen, wie der gerade laufenden Floriade im niederländischen Venlo.

Für Bernhard Frings ist dieser Bereich in Velau auch ein Pionier für Stolberg insgesamt, da die Stadt darüber nachdenke, zukünftig bei solchen Um- und Neugestaltungen auch an anderen Stellen neue Wege zu gehen, neue Blumenwiesen anzulegen und andere Gestaltungsmöglichkeiten zu versuchen, um sich den wirtschaftlichen und personellen Veränderungen und Zwängen anzupassen, getreu dem Motto: „Billiger muss nicht immer schlechter sein.”

Auch dem Gedanken des neuen Bundesnaturschutzgesetzes nach Stärkung der Artenvielfalt werde hierdurch besser Rechnung getragen als mit einer Rasenfläche. „Eine solche Blumenwiese hilft auch der Natur”, ist Frings sicher, da auf diese Weise zusätzlicher Lebensraum für Insekten und andere Kleinlebewesen geschaffen werden kann. Auch Dr. Wolfgang Joußen, der bis April als Stadtteilmanager das Projekt „Soziale Stadt” umgesetzt hat, ist von diesem neuen Ansatz überzeugt. „Mit der Gestaltung des Kreisverkehrs an der Münsterbachstraße, der Neugestaltung des Knotens an der Mittelstraße, der in Kürze auch begrünt wird, dieser Blumenwiese sowie den weiteren Maßnahmen, die der Landesbetrieb Straßen NRW plant, wird die Eschweiler Straße als zentrale Erschließungsachse ein ganz anderes Gesicht bekommen!”

„Wie gefällt Ihnen die Blumenwiese”, möchte die Stadt wissen und freut sich über Rückmeldungen, unter der Telefonnummer 13-207, oder per E-Mail an angelika.frantzen@stolberg.de .
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