Stolberg - Drogenhandel in der Garage: Auf frischer Tat ertappt

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Drogenhandel in der Garage: Auf frischer Tat ertappt

Von: red/pol
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Drogenfund: Das Bild zeigt einige Gramm der synthetischen Droge Crystal Speed. Archivfoto: dpa

Stolberg. Ungewöhnlicher Ort für Drogenhandel: In einer Garage auf der Eschweilerstraße in Stolberg hat die Polizei am Montagnachmittag eine Verkaufsstelle für Betäubungsmittel diverser Art ausgehoben. Für acht Männer endete der Polizeieinsatz mit Strafverfahren - einer von ihnen machte sich außerdem erheblich ärmer auf den Heimweg, als er gekommen war.

Nach einem Tipp aus der Bevölkerung trafen mehrere Zivilfahnder um 17 Uhr vor Ort ein. Dabei stießen sie im unmittelbaren Umkreis der Garage auf acht Männer im Alter zwischen 19 und 43 Jahren. Sechs von ihnen stammen aus Stolberg, einer aus Aachen, einer war mit dem Auto aus Essen angereist.

Bei der größer angelegten Durchsuchung des Geländes fanden die Beamten mehrere Gramm Kokain, Marihuana und Haschisch, dazu verschreibungspflichtige Schmerzmittel und Opiate in Tropfen- und Tablettenform. Ferner stellten die Fahnder ein Messer und einen Elektroschocker sicher.

Gegen die acht Männer wurden Strafverfahren eingeleitet wegen des Handels mit Betäubungs- und Arzneimitteln sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei dem Mann aus Essen stellten die Beamten wegen des Verdachtes auf Sozialhilfebetrug ein Geldbündel mit 5000 Euro sicher. Die Scheine lagen in einer Stückelung vor, wie sie bei Drogengeschäften üblich ist. Darüber hinaus fanden sich bei ihm noch einige Potenzpillen, die er angeblich in den Niederlanden gekauft hatte.

Nach eigenen Angaben ist der 29-Jährige Empfänger von Arbeitslosengeld II in der Stadt Essen. Von daher wird die Aachener Behörde die dortige Arge über ihren „Kunden“ informieren.

Der wehrte sich übrigens gegen die Sicherstellung des Geldes vehement. Einen geringen Betrag ließ man ihm, damit er noch nach Hause fahren konnte. „Zur Sicherung des Lebensunterhalts“, wie es im Aachener Polizeibericht hieß.

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