Drei Künstlerinnen laden in Ritzefeldstraße ein

Von: Hans-Leo Recker
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Laden gemeinsam zum Besuch ein: Katja Knospe (v.l.), Agnes Bläsen-Jansen und Karin Lynen. Foto: H.-L. Recker

Stolberg. „Kunst auf dem Weg”, das Kunstevent am 30. August, beginnt laut Plan an der Ritzefeldstraße 27 im Atelier von Karin Lynen. Dort präsentiert die Stolberger Künstlerin ihre jüngsten Bilder unter dem Thema „Augenblicke” zusammen mit Arbeiten ihrer Kolleginnen Agnes Bläsen-Jansen und Katja Knospe.

Natur und Mensch stehen dabei im Mittelpunkt. Für Karin Lynen sind es die „Augenblicke mit ihren unendlich vielfältigen Möglichkeiten des Ausdrucks”, die sie beim Malen ihrer etwa 20 Exponate inspiriert haben. Zum einen sind es kurze Begegnungen mit Menschen, deren Bewegungen, Gesten und Handlungen als flüchtige Momente kaum in Erinnerung bleiben, bei der Künstlerin aber noch so nachwirken, dass sie sie in mittelformatigen Bildern festhält. Zum anderen fasziniert die Malerin die „Sprache der Augen”, die sich in zumeist kleinformatigen Porträts widerspiegelt.

Denn Blicke erzählen mehr als Worte von den inneren Befindlichkeiten der Menschen.

Agnes Bläsen-Jansen wartet mit zwei Foto-Serien auf, die sie „Animare” betitelt, da sie das Fotografieren nach eigener Aussage „beseelt und belebt”. Zudem sind die Motive und Inhalte ihrer Bilder beredter Ausdruck reichhaltigen Lebens. Ablichtungen von üppigen Blumenwiesen und Wildkräuterarealen, von Sträuchern und Bäumen sind auf große Leinwände übertragen und durch Unschärfe und farbliche Weiterbearbeitung umgeformt worden.

Die zweite Reihe zeigt kleine Abbildungen von wichtigen Menschen aus dem Umfeld der Künstlerin, für die dieser Kunsttag zu einem „poetischen Dialog in Bildern” werden soll.

Während Karin Lynen als Gastgeberin und ihr Gast Agnes Bläsen-Jansen im Atelierhaus ausstellen, hat sich Katja Knospe für ihre Installationen den dortigen Garten, auserwählt. Denn „der Garten lädt zum Verweilen ein, wo die Besucher zur Ruhe und zum Nachdenken kommen”, erinnert die Mitbegründerin dieses Kunstspaziergangs an die Beweggründe und Auswirkungen von „Kunst auf dem Weg”. An drei Stellen hat sie ihre „Neuinszenierung von Fundstücken” eingerichtet.

In bestimmten Bäumen hängen die „Tagträume”, denen man nachgehen kann, am „Abendläuten” kann sich jeder Besucher aktiv beteiligen, und „was vom Sommer übrig bleibt” an Fundstücken, die durch Spuren der Vergangenheit geprägt sind, soll mit neuen Inhalten gefüllt werden.
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