Stolberg-Donnerberg - Donnerberger Siedler: Sorge um den Grüngürtel bleibt

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Donnerberger Siedler: Sorge um den Grüngürtel bleibt

Von: Leona Otte
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Die Grünstreifen auf dem Donnerberg bewegen die Siedler: Zahlreich verfolgten sie die Versammlung. Foto: L. Otte

Stolberg-Donnerberg. Einiges zu besprechen hatte die „Siedlergemeinschaft Stolberg-Donnerberg” auf ihrer Mitgliederversammlung. Rund 65 Siedler waren in den Pfarrsaal St. Josef gekommen, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die beiden Vorsitzenden Franz Ostländer und Hermann Lange-Rehberg führten durch den Abend. Schon der Rechenschaftsbericht wies darauf hin, dass die Tätigkeiten für den Vorstand immer umfangreicher werden.

Die Aufgaben der vergangenen acht Monate erwiesen sich als vielseitig. Bestandteil dessen, was der Vorstand umsetzen konnte, waren die Sanierung der Kriegsgräberstätte, die Modernisierung des Siedlerkreuzes, eine neue Straßenbeleuchtung, die Namensfindung zweier Straßen sowie die Erneuerung von grünen Zypressen am Siedlerkreuz, die bisher insgesamt siebenmal gestohlen wurden.

Und dennoch, ein Raunen ging durch den Saal, als eines der Hauptthemen des Abends zur Sprache kam. Die geplante Bebauung am Geranienweg sorgt für Aufsehen. Einige Bürger sind vor vielen Jahren gerade wegen der Grünflächen auf den Donnerberg gezogen, und nun soll wieder ein Stück Natur verschwinden. Für sie steht fest: Es ist wichtig die „grüne Lunge” zu erhalten.

Ratsherr Hans Kleinlein (SPD) wies darauf hin, dass die Bebauung beschlossene Sache sei und trotzdem in Zukunft versucht werde, den „Grüngürtel” zu schützen. „Junge Familien müssen auch eine Chance bekommen, sich ihre Existenz aufzubauen”, so Kleinlein. Die Bürger empfinden das Vorhaben jedoch nur als einen „Einstieg” und hegen die Befürchtung, wenn am Geranienweg gebaut werde, könnten weitere Häuser im Grüngürtel folgen.

Ein anderer Punkt auf der Tagesordnung ist die momentane Situation der Sterbenotgemeinschaft. Verstirbt ein Anwohner, erhalten die Hinterbliebenen einen unterstützenden Beitrag. Doch diese Sterbenotgemeinschaft steht und fällt mit den Straßenkassierern, deshalb besteht eine große Nachfrage nach weiterer Unterstützung.

Als es im Mai 2009 auf der Heidestraße zu einem Verkehrsunfall kam und dabei ein Kind von einem Auto erfasst wurde, mussten Maßnahmen ergriffen werden. Neue Hinweisschilder befinden sich bereits auf der Michaelstraße, doch die Autofahrer fahren immer noch zu schnell, klagen die Siedler.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden die bisherigen Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Den Vorstand bilden Franz Ostländer (Vorsitzender), Hermann Lange-Rehberg (Stellvertreter), Petra Zemke (Kassierin), Franz-Josef Schloemer und Rainer Schulte (Beisitzer). Informationen zur Siedlergemeinschaft erteilt Franz Ostländer unter Telefon 20103.
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