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Donnerberger Geschäftsviertel soll zur „Blauen Zone” werden

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Parken, Einkaufen, Schulweg-Sicherheit, Verkehrsbelastung - Themen, die auch auf der Donnerberger Höhenstraße immer wieder Diskussionen auslösen.

Nachdem im vergangenen Frühjahr vier Parkplätze vor der Schule abgepollert worden waren, um die Sicherheit an der Fußgängerampel zu optimieren, legte die Verwaltung im Herbst einen Erfahrungsbericht vor.

Er bescheinigte eine deutliche Verbesserung, enthielt aber auch weitere Anregungen, die der Verkehrsausschuss mit weiteren Fragen komplettierte. Auf seiner Sitzung am 24.Februar soll er nun über weitere Maßnahmen für die Höhenstraße befinden, die die Verwaltung vorschlägt.

Kern ist die Einführung einer Parkscheibenpflicht im Geschäftszentrum zwischen der Heide- und der Oberen Donnerbergstraße. Bei einer Höchstparkdauer von zwei Stunden soll die „Blaue Zone” wochentags zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags zwischen 8 und 13 Uhr festgesetzt werden. Die befragten Geschäftsleute hätten sich laut Verwaltung zu einem Großteil mit dieser Regelung einverstanden erklärt.

Im Einmündungsbereich von Oberer Donnerberg- und Höhenstraße wird regelmäßig geparkt. Um die Autofahrer zur Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes von fünf Meter anzuhalten, soll unregelmäßig kontrolliert und eine Markierung auf die Fahrbahn gemalt werden. Sei dies nicht ausreichend, sollen Pflanzkübel den markierten Sperrflächen Nachdruck verschaffen.

Wenden auf der Höhenstraße in Höhe der Josefstraße führe regelmäßig zu Unfällen. Wenden ist Fahrzeugführern aber vom Grundsatz her erlaubt, Einbauten sind im Einmündungsbereich nicht machbar, weil sie Busverkehr unzumutbar erschweren würden. Das Verkehrszeichen Wendeverbot soll aufgestellt werden.

Vor dem Kindergarten kann die Zahl der Parkstände um zwei erhöht werden, wenn ein Blumenkübel verschoben und die Stellplätz-Breite auf 2,50 Meter reduziert wird. Die übrigen Stellplätze im Geschäftszentrum sollten in ihrer Lage bleiben, jedoch neu markiert werden. In Höhe der Bäckerei oder gegenüber vor der Schule wären zusätzliche Parkplätze möglich, falls für Fußgänger am Überweg ein Kap zur Einengung der Fahrbahn eingebaut werden könnte; dafür hat die Stadt aber kein Geld. Von einer Lösung mit Markierungen und Baken rät die Verwaltung ab, weil der Schutz für Fußgänger trügerisch sei und Behinderten eine taktile Hilfe fehle.

Mit Pollern abgegrenzt werden soll der Fußweg gegenüber der Grundschule zwischen dem Ende des Parkstreifens vor der Bäckerei bis zur Einmündung der Unteren Donnerbergstraße. Dadurch wird zwar der Gehbereich schmaler, aber verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge würden ihn noch mehr einengen.

Zur Fußwegsicherung sollen Poller vor der Grundschule ab Ampel bergauf privaten Schulzubringer-Verkehr in Zaum halten.
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