Die südlichen „Amöben” werden zuerst ins Licht gerückt

Von: Jürgen Lange
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Stolberg. Die Bereiche Willy-Brandt-Platz und oberer Steinweg sollen im Rahmen des Entwicklungskonzeptes für die Innenstadt als erste weiter konkretisiert werden.

Insgesamt sieben „Amöben” genannte Unterzentren hatten die Planer des von der Stadt beauftragten Büros DSK auf der gut zwei Kilometer langen Talachse zwischen Mühle und Oberstolberg ausgemacht, die mit einzelnen Maßnahmen gezielt als Innenstadt-Standort gestärkt und aufgewertet werden sollen. Den Anfang sollen die beiden südlichen „Amöben” machen, schlägt Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt dem am 14. Januar tagenden Ausschuss für Stadtentwicklung vor.

Der wird sich dann im Rathaus auch mit den Ergebnissen des Ideenwettbewerbs zur Innenstadt beschäftigen, den DSK und Verwaltung nach Auftaktveranstaltung und Bürgerbeteiligung, ersten Workshops und Sitzungen der Lenkungsgruppe ausgeschrieben hatten.

„Im Rahmen der Ideenschmiede wurden 27 Beiträge von 18 Einsendern eingereicht”, freut sich Pickhardt über diese Resonanz. Die Auswertung fand nach ausgewählten Kriterien und - zur Wahrung der Neutralität - mit anonymisierten Unterlagen kürzlich durch die Lenkungsgruppe nebst Vertretern der Fraktionen statt.

Beurteilt wurden dabei der Bezug zur Innenstadt ebenso wie die Anzahl der Ideen, Anregungen und Lösungsvorschläge, die Kreativität und Originalität, der Bearbeitungsaufwand sowie das Kriterium der möglichen Realisierbarkeit. „Ursprünglich sollten die fünf besten und interessantesten Beiträge prämiert werden”, berichtet Pickhardt. Aufgrund der gleichwertigen Beurteilung zweier Konzepte erhalten nun sechs Einreicher ein Preisgeld von jeweils 100 Euro sowie zwei Freikarten für eine Stadtführung in Stolberg. Prämiert und vorgestellt werden sollen die Beiträge in der Sitzung des Ausschusses.

Dort sollen dann auch die unter Einbeziehung der Ideen geplanten weiteren Maßnahmen und Ansätze vorgestellt werden. Dabei soll sich der Blick zunächst auf den oberen Steinweg und den Willy-Brandt-Platz richten. „Maßnahmen und Zielvorstellungen sollen in Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Betroffenen ausgearbeitet werden”, betont Pickhardt. Angedacht ist eine Fragebogenaktion, wobei bereits den Kriterien einer formalen Beteiligung Rechnung getragen werden soll, falls die „Amöben” später nach Baugesetzbuch als offizielles Stadtumbaugebiet festgesetzt werden sollte. Darüber hinaus sind Einzelgespräche mit Eigentümern vorgesehen.

„Ziel ist die Identifizierung der Potentiale und möglicher Pilotprojekte”, verweist Pickhardt darauf, dass auf Basis der Beteiligung detaillierte Pläne für die „Amöben” ausgearbeitet und Kosten geschätzt werden sollen, um Förderanträge stellen zu können.

Besucher willkommen zur Präsentation

Besonders willkommen wäre der Verwaltung eine große Anteilnahme der Bürgerschaft an der Präsentation der prämierten Ergebnisse der Ideenschmiede zur Entwicklung der Innenstadtachse.

Sie erfolgt in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Donnerstag, 14. Januar, um 17 Uhr im Rathaus.
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