Stolberg - Die Schreibers haben ein Buch geschrieben

Die Schreibers haben ein Buch geschrieben

Von: dö
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Fleißarbeit vorgestellt: Rud
Fleißarbeit vorgestellt: Rudi Dreuw (v.l.), Karl Meurer, Hildegard Nießen, Katharina Schreiber, Wolfgang Machhof, Helmut Schreiber und Klaus-Dietfried Büttner-Zedlitz freuen sich über das neue Buch, das sich mit dem Handel und Wandel in Stolbergs Mitte beschäftigt. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. „Das Buch wirkt identitätsstiftend, ist wissenschaftlich fundiert und eine unterhaltsame, kurzweilige Lektüre”, lobte Hildegard Nießen, stellvertretende Bürgermeisterin, als sie im Rathaus das neue, 320-seitige Werk von Katharina und Helmut Schreiber vorstellte.

Zuvor hatten die Autoren selbst die Gelegenheit genutzt, um den Gästen der Präsentation - Vorstandsmitglieder des Stolberger Heimat- und Geschichtsverein sowie Kommunalpolitiker - einen Einblick in die reich illustrierte Lektüre zu verschaffen, die ab sofort im örtlichen Buchhandel erhältlich ist.

So trug Helmut Schreiber Passagen vor, die die Bedeutung der lokalen Messingindustrie im 18. Jahrhundert unterstrich. Dem Besuch einer Delegation im Jahre 1658, die die neue Grenze der Unterherrschaft Stolberg festlegen sollte, hatte sich seine Ehefrau Katharina Schreiber gewidmet.

Sie zitierte das im Buch wiedergegebene zeitgeschichtliche Dokument und machte die Besucher mit Besonderheiten der Kupferstadt im 17. Jahrhundert vertraut. Demnach besaß der kleine Ort damals eine Landwehr und mehrere Tore. Nachzulesen und eingehend zu studieren sind diese Begebenheiten, in dem mit vielen zeitgenössischen Fotografien und Grafiken angereicherten Werk von Katharina und Helmut Schreiber, das den Titel trägt: „Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte. Die Burg und die Altstadt am Fuße des Burgfelsens”.

Neben diesen Schilderungen enthält das Buch auch anschaulich wiedergegebene Informationen und Nachrichten über die damalige Tuch,- Kalk-, Brau- und Messingindustrie. Ergänzt werden die industriegeschichtlichen Daten durch Erläuterungen, die sich um die einst in der Burg-, Berg- und Klatterstraße ansässige Geschäftswelt drehen.

Und weil das Ehepaar Schreiber damit noch nicht am Ende angelangt ist, wurden Fortsetzungswerke angeküdigt. Doch bevor es soweit ist, sorgt allein schon das vorliegende Buch dafür, sich neugierig und mit der örtlichen Situation im 18. und 19. Jahrhundert näher zu befassen.

Das Buch von Katharina und Helmut Schreiber trägt den langen Titel „Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte -Teil 1 - Die Burg und die Altstadt am Fuße des Burgfelsens”. Es kostet 20 Euro und ist ab sofort in allen örtlichen Buchhandlungen Stolbergs erhältlich.

Unterstützt wurden die beiden Autoren vom Landschaftsverband Rheinland.

Vertieft wird das Thema mit einer Führung durch die Kuperstadt. Ausgangspunkt für die Führung ist der Willy-Brandt-Platz, am Samstag, 10. November, um 14 Uhr.

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