Stolberg/Monschau - Die Kupferstadt rückt jetzt noch ein Stück näher an die Eifel

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Die Kupferstadt rückt jetzt noch ein Stück näher an die Eifel

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Der Monschauer Land Touristik (MLT) begrüßt sein neues Mitglied, die Stadt Stolberg, hier vertreten durch Svenja Erler (4.v.l.) von der Stolberg Touristik und Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt (2.v.r.). Foto: J. Küppers

Stolberg/Monschau. Wozu gehört die Stadt Stolberg eigentlich? Als Bindeglied zwischen der Karlsstadt und der Eifel ist die Kupferstadt in einer misslichen Lage. Vor allem Touristen fällt es schwer, eine präzise Zuordnung vorzunehmen. Um dieses Problem künftig eindeutig zu lösen, wird jetzt auch nach Außen ein deutliches Zeichen gesetzt.

Stolz hat Manfred Eis, Vorsitzender des Monschauer Land Touristik e.V. (MLT), den Beitritt der Stadt Stolberg verkündet. Geprägt einerseits von Industrie und andererseits von Eifel-Idylle, erweitert sie das touristische Angebot um weitere Aspekte der Region. Eis freute sich auf die Zusammenarbeit: „Wir können uns gegenseitig mit neuen Ideen befruchten.“

Damit sei der MLT mit einem Einzugsgebiet von knapp 100.000 Bewohnern zur größten touristischen Institution in näherer Umgebung angewachsen, erklärte Eis.

Die Anfrage, Teil des MLT zu werden, kam von der Kupferstadt selbst. Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt von der Stadt Stolberg berichtete: „Vor knapp einem Jahr haben wir mal nachgefragt, ob eine Mitgliedschaft bei der MLT möglich wäre.“ Alternativen wie Aachen und Düren kamen für ihn nach näherer Betrachtung nicht in Frage.

Am Rande der Eifel gelegen, umfasst das Stolberger Gebiet 49 Prozent Waldfläche. Schon allein deswegen gehöre Stolberg „mehr zur Eifel“ als zu Aachen, Köln oder Maastricht, betonte Manfred Eis Um in Zukunft für Wanderer und Eifel-Touristen ansprechbar zu sein, wurde seit 2006 einiges unternommen. Dazu zählt unter anderem die Einrichtung von Touristen-Informationen und die Verbesserung und Aktualisierung des Internet-Auftritts.

Margareta Ritter, Geschäftsführerin der MLT, stellte entschieden fest: „Synergien machen nur dann Sinn, wenn beide Seiten etwas davon haben.“ Im Fall des neuen MLT-Mitglieds sei das gegeben, weil in Zukunft nicht nur gemeinsam ausgebildet werden könne, sondern auch Anträge gestellt werden könnten und durch das zusätzliche Personal Termine besser besetzt würden.

Mit dem neuen Partner Stolberg an der Seite will die MLT im kommenden Jahr die Marke „Nationalpark“ weiter ausbauen und nach Aussage von Margareta Ritter die Vorzüge des Monschauer Landes als Teil der Erlebnisregion Eifel weiter bekanntmachen.

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