Stolberg - Die Kupferstadt hat Besuchern viel zu bieten

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Die Kupferstadt hat Besuchern viel zu bieten

Von: -jül-
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Der Fachbereichsleiter ist gan
Der Fachbereichsleiter ist ganz begeistert von den neuen touristischen Hinweisschildern. Da geht Andreas Pickhardt (l.) auch gerne Norbert Bock bei der Montage einmal zur Foto: J. Lange

Stolberg. „Wie kommen wir denn jetzt zur Burg, zum Kupferhof Rosental oder zur Vogelsangkirche?” Allzu oft schon hat Marita Matousèk solche Fragen schon gehört. Jetzt wird sich die Gastronomin am Alter Markt langwierige Erklärungen ersparen können.

Sie braucht nur noch auf die neuen touristischen Wegweiser zu verweisen, die bis Ende nächster Woche an insgesamt 45 Standorten im Innenstadtbereich aufgestellt sein werden. „Die Frau mit dem Ohr am Touristen”, so würdigt Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt den Erfahrungsschatz der Altstadtwirtin, engagiert sich seit vielen Jahren im Arbeitskreis Tourismus der Stadt, und hat ebenso lange schon den Wunsch nach einer ordentlichen Beschilderung für Touristen ins Rathaus getragen und während der letzten Zeit auch an der Umsetzung mitgearbeitet - gemeinsam mit vielen ehren- und hauptamtlich engagierten Mitstreitern, Grafikern, Stadtplanern und Ingenieuren.

Nach dem Tourismus-Gutachten von Dr. Robert Datzer viel 2006 die Grundsatzentscheidung der Stadt zum offensiven Einstieg in den Tourismus. „Dazu gehört unweigerlich eine Grundausstattung”, erklärt Pickhardt. Und eine Beschilderung zu Sehenswürdigkeiten ist absolute Basis dafür. Planung und Konzeptionierung dauerten ihre Zeit, die andere ging für die Beschaffung der Finanzmittel drauf.

Denn mittlerweile erklärte der Stadtrat die drohende Überschuldung. Investitionen in den Tourismus wurden im Rathaus als freiwillige Leistung gewertet, der beispielsweise auch der erhoffte Stellplatz für Wohnmobile zum Opfer fiel. Die Weltwirtschaftskrise brachte mit dem Konjunkturpaket die erforderliche Finanzspritze von rund 83 000 Euro für die touristische Beschilderung mit sich, die in diesen Tagen von einer Fachfirma installiert wird.

Rund 180 Wegweiser an 43 organgefarbenen Ständern werden nun den Weg zu markanten Stationen im Stadtgebiet weisen. Dabei hat Grafikerin Birgit Engelen auf eine einheitliche Darstellung mit den übrigen touristischen Präsentationen der Stadt geachtet. In Beige mit orangen und grünen Linien sowie einer gut lesbaren blauen Schrift gehalten ist die Optik. Ausgewiesen sind einerseits „Fernziele” wie Altstadt oder Mühle, wo wiederum der Weg zu einzelnen Sehenswürdigkeiten gewiesen wird.

In erster Linie richtet sich die jetzt installierte Beschilderung an Fußgänger. Eine Verbesserung der Ausschilderung für Autofahrer wird folgen, war aber nicht über das Konjunkturpaket zu finanzieren.Weil aber der Stolberger Schilderwald an Durchgangsstrecken nicht mehr so ganz konform ist mit der Straßenverkehrsordnung, wird ini absehbarer Zeit das touristische Braun die Schilderbrücken an Hauptverkehrsachsen zunehmend prägen, wo man an den Ortseingängen ja bereits von den touristischen Willkommensschildern begrüßt wird.

Auf der Arbeitsliste steht aber auch noch die Montage von drei großformatigen Inforamtionstafeln auf dem Olof-Palme-Friedensplatz vor der Stadthalle, auf dem Kaiserplatz sowie an der Tourist-Information auf denen geballtes Wissen zu Sehenswürdigkeiten vermittelt werden. Diese werden übrigens auch mit eigenen Tafeln ausgestattet, auf denen das wesentliche Hintergrundwissen zu den historischen Objekten nachzulesen ist.

Denn mittels der neuen touristischen Beschilderung wird man auch auf eigene Faust auf ausgewiesenen Routen seinen Weg durch die „Altstadt europäischen Ausmaßes” finden können. Die ist naturgemäß durch eine Reihe von Treppenanlagen geprägt. Aber auch daran haben die Schildermacher gedacht: Durchgestrichene Treppensymbole weisen auf den Tafeln den Weg zur Burg ohne stufige Hindernisse. Und noch einen Vorteil bietet die neue Beschilderung: Allein schon ihr Vorhandensein ist für Besucher ein Anreiz, eine Kupferstadt zu erkunden, die ganz offensichtlich so viel zu bieten hat.
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