Stolberg - Die KG Echte Frönde und ihre Gäste erweisen sich als absolut wetterfest

Die KG Echte Frönde und ihre Gäste erweisen sich als absolut wetterfest

Von: Dirk Müller
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Auch er ging mit beim Festzug, denn er ist Mitglied der „Echten Frönde”: Der Mausbacher Prinz Udo I. (Schroiff; 2. v. l.). Foto: D. Müller

Stolberg. 2010 ist das Jahr der Echten Frönde: Die Karnevalsgesellschaft feiert ihr elfjähriges Jubiläum. Passend zu diesem Anlass erhielten die Frönde jüngst ihre neue Standarte, doch damit nicht genug. Mit Udo Schroiff stellt die KG in dieser Session den Mausbacher Prinzen Udo I. aus ihren Reihen.

Nach dem Vorgeschmack der gelungen Sessionseröffnung trumpften die Echten Frönde am Sonntagvormittag mit der nächsten Phase der Feierlichkeiten ihres Jubel-Jahres auf.

Die elf Jahre junge KG organisierte einen vorgezogenen Rosenmontagszug durch die Stolberger Innenstadt. Um 11 Uhr startete der große Festumzug auf der Mühle, an dem knapp 600 aktive Karnevalisten teilnahmen. Wetterbedingt konnten nicht alle angekündigten Gruppen anreisen, aber 18 Gruppen boten den Stolbergern einen gut gelaunten, bunten Festumzug, wobei die aktiven Jecken sich wesentlich wetterfester erwiesen, als die Kupferstädter Bevölkerung. Bedingt durch Kälte und Schnee säumten leider nur wenige Karnevalsfreunde die Straßen von der Mühle bis zum Rathaus.

Angeführt wurde der Umzug von Dieter Paland, der stolz die neue Standarte der Echten Frönde trug. Ihm folgten die Teuflischen Jecken und die „Hubääte vom Sender” in ihren Entenkostümen vor den Fidelen Bessemskriemern. Die Sebastianus-Schützen Stolberg und die KG Kupferstädter Kameraden gingen dem Trommler- und Pfeifercorps Mausbach voraus, der musikalisch die KG Löstige Wölleklös ankündigte, unter denen sich auch ein Echter Frönd befand: der Mausbacher Prinz Udo I.

Die Senatoren der KG Mölle, die Roten wie die Grünen Funken aus Eschweiler und die KG Adler Werth zogen vor der Nirmer Narrenzunft, die ihren Musikzug mitgebracht hatte, durch die verschneiten Straßen. Nach den Fidelen Zunfthäre durfte natürlich die KG Erste Große nicht fehlen, die den frisch gebackenen Stolberger Prinz Michael I. samt seinem Hofstaat begleitete. Die Donnerberger Trompetenbläser sorgten für Stimmung und gute Laune, bevor die KG Echte Frönde den Zug komplettierte.

>Mit Pauken und Trompeten zogen die Narren von der Mühle zum Rathaus und zurück zur Stadthalle, in der Andrea Müller, die Präsidentin der Echten Frönde, alle zu einer großen Karnevalsparty willkommen hieß, bei der unter anderem zu der Musik der Schlappis und der Inde-Rebellen noch ausgiebig das junge Jubiläum gefeiert wurde.
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