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Die Fußball-Kreisliga B ist so stark wie noch nie

Von: Lukas Franzen
Letzte Aktualisierung:
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Der SV ASA Atsch – hier bei der Stadtmeisterschaftspartie gegen den SV Breinig, will sich nach Aussage von Trainer Achim Sarlette in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Foto: L. Franzen

Stolberg. Die Liga ist stark wie nie zuvor, da sind sich die Trainer der vier Stolberger Fußball-B-Ligisten einig. Der Grund: Im Zuge der Kreisliga-Reform wurde die vier-gliedrige Spielklasse auf zwei Staffeln reduziert.

Grün-Weiß Mausbach, Columbia Stolberg und Adler Büsbach traten dadurch den bitteren Gang in die Kreisliga C an; dem TSV Donnerberg gelang indes der Durchmarsch in die Kreisliga A. Weniger Derbys, dafür mehr Qualität und Spannung? Zu ihren Erwartungen vor dem morgigen Saisonstart haben sich die Verantwortlichen von ASA Atsch und der Zweitvertretungen des SV Breinig, VfL Vichttal und FC Stolberg geäußert.

ASA Atsch

„Wir wollen uns in der oberen Ta-bellenhälfte der Liga festsetzen“, gibt der neue ASA-Coach Achim Sarlette die Marschrichtung für die kommenden 30 Spieltage vor und will dabei an die guten Platzierungen der zurückliegenden Spielzeiten anknüpfen. Wie im vergangenen Jahr gelang den Schwarz-Gelben in der Vorbereitung auch 2013 wieder der Einzug in das Endspiel der Stolberger Stadtmeisterschaft. Nur mit der Titelverteidigung wollte es gegen den starken Landesligisten aus Breinig nicht klappen.

Mit zehn Zugängen hat der 44-Jährige, der zuvor bereits Eintracht Kornelimünster, Vichttal, SG Stolberg und Germania Eicherscheid trainierte, in der Sommerpause kräftig „nachgerüstet“. Einer der wichtigsten Transfers konnte jedoch erst vor wenigen Tagen vermeldet werden: Nachdem das Team in der gesamten Vorbereitung auf einen richtigen Schlussmann verzichten musste, hütet mit Ron-Roger Breuer pünktlich zum ersten Spieltag auch wieder ein ausgebildeter Keeper das Tor der Atscher.

VfL Vichttal II

Neuer Trainer, neues Konzept: Für Vichttals sportlichen Jugendleiter Manfred Pomp, der aus der zweiten Garde ein U 23-Team formen soll, steht in dieser Saison Strukturaufbau statt Platzierung im Vordergrund. „Die zweite Mannschaft soll ein klassisches Ausbildungsteam werden und als Übergangsmannschaft für Jugendspieler dienen, die nicht direkt den Sprung in das Landesliga-Team schaffen“, erklärt Pomp, der viel Wert auf eine einheitliche Spielphilosophie im Jugend- und im Seniorenbereich legt. Doch der Weg zur „ältesten Jugendmannschaft des Vereins“ sei natürlich noch nicht abgeschlossen, betont der Ex-Profi, setzt sich der aktuelle Kader doch sowohl aus ehemaligen Jugendspielern als auch aus älteren Jahrgängen der ersten und zweiten Mannschaft zusammen.

„Spannend wird für mich der Vergleich mit den anderen zweiten Mannschaften wie SV Breinig, Arminia und SV Eilendorf oder FC Stolberg“, so Pomp, der in der neuen Liga keine eindeutigen Favoriten ausgemacht hat.

SV Breinig II

Mit einer ausgeglichenen Spiel-klasse rechnet auch Breinigs Trai-ner Frank Küchen. Sein Motto: „Erst einmal in der neuen Liga ankommen.“ Denn fußballerisch sei die Konkurrenz vermutlich noch stärker als im vergangenen Jahr. „Ein einstelliger Tabellenplatz wäre okay für mich“, gibt sich der SVB-Coach bescheiden, nachdem sein Team die abgelaufene Saison mit Rang 3 – als zweitbester Stolberger Verein der Kreisliga B – beenden konnte. Unter den vier Stolberger Klubs ist Küchen der einzige Teamchef, der bereits vor der Sommerpause seinen Verein trainierte. An Angeboten habe es zwar nicht gemangelt, verrät der frühere Co-Trainer von Alemannia Aachen II. „Doch wir sind uns einig geworden, und das Gesamtpaket hat am Ende einfach gestimmt. Die Mannschaft hat viel Entwicklungspotenzial.“

FC Stolberg II

Veysel Igneci heißt der neue Übungsleiter des FC Stolberg II. Während der 33-Jährige in der letzten Saison noch als Spielertrainer bei Absteiger FC Columbia unter Vertrag stand, hieß die zweite Mannschaft des FC vor der Sommerpause noch SC Münsterbusch und konnte sich erst im zweiten Relegationsspiel den Klassenerhalt sichern. „Die besten acht Mannschaften aus zwei Staffeln treffen in der neuen Liga aufeinander. Für uns geht es da zunächst nur um den Klassenerhalt“, stellt Igneci klar, der aktuell noch nach einem Co-Trainer-Kollegen Ausschau hält.

„Nach der Fusion müssen sich die Mannschaften zuerst einmal finden – das geht nicht von heute auf morgen, sondern bedarf einer gewissen Geduld.“ Und so ist der „neue“ FC Stolberg vielleicht die größte Unbekannte unter den vier Stolberger Vertretern in der Kreisliga-Staffel B2.

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