Stolberg - Die Außenseiter machen Jagd auf Breinig, Vichttal und Co.

Die Außenseiter machen Jagd auf Breinig, Vichttal und Co.

Von: gsv/kol
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Stolberg. Der erste Höhepunkt des Fußballjahres steht kurz bevor: Ende der Woche beginnt in der Halle des Goethe-Gymnasiums am Lerchenweg auf der Liester die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball, die auch in diesem Jahr wieder viele Zuschauer anziehen soll.

Titelverteidiger ist der FC Adler Werth, der im vergangenen Jahr überraschend dem SV Breinig im Endspiel ein Bein stellen und das Turnier für sich entscheiden konnte. Dennoch werden die Adler, die diesmal als Spielgemeinschaft Werth/Gressenich ins Rennen gehen, ganz ohne Druck in das Turnier gehen: „Das haben wir auch im letzten Jahr so gemacht”, sagt Trainer Josef Wintgens. „Die Stadtmeisterschaft soll Spaß machen, wir gehen das deshalb ganz locker an.”

Warum auch nicht, immerhin hat diese Einstellung im vergangenen Jahr zum Erfolg geführt. Dass es in diesem Jahr schwerer wird, glaubt Wintgens dennoch - nicht nur, weil man es mit dem letzten Endspielgegner schon in der Vorrunde zu tun bekommt: „Favoriten sind der SV Breinig und der VfL Vichttal. Wenn wir uns für die Zwischenrunde qualifizieren, dann bin ich zufrieden.”

Und weil die Werther mit den Gressenichern zusammen auflaufen, Vicht und Zweifall zum VfL Vichttal fusioniert sind und der VfR Venwegen mangels Spielern keine Mannschaft stellen kann, gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen, der Austragungsmodus ist modifiziert worden. Denn bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft sind nur noch 14 Mannschaften am Start. Das führt dazu, dass mit zwei Vierer- und zwei Dreiergruppen eine Vorrunde ausgespielt wird, deren Teilnehmer bei einer öffentlichen Auslosung im November ermittelt wurden.

Es kommt dabei am Samstag, 10. Januar, von 15 bis 18 Uhr in Gruppe A zu folgender Zusammensetzung: Stolberger SV, ASA Atsch, Frisch-Froh Stolberg und Columbia Stolberg. Ein Ausscheiden wäre für die beiden A-Ligisten Stolberger SV und Frisch-Froh wohl eine Enttäuschung. In Gruppe B spielen GW Mausbach, Sportfreunde Dorff und SC Münsterbusch. Als Außenseiter mit Chancen auf eine Überraschung dürften sich die Dorffer in dieser Gruppe durchaus wohl fühlen.

Am Sonntag, 11. Januar, kommt es dann in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in Gruppe C zum interessanten Vergleich mit den Mannschaften SV Breinig, Adler Büsbach, SG Werth/Gressenich und FC Breinigerberg. Gerade das Duell der beiden Vorjahresfinalisten hat da sicher einen besonderen Reiz. In Gruppe D ist der VfL Vichttal gegenüber dem TSV Donnerberg und BSC Schevenhütte klarer Favorit. Vichttals Trainer Christian Ionnidis hatte in dieser Zeitung bereits angekündigt, das Turnier in diesem Jahr gewinnen zu wollen.

Die beiden Ersten jeder Gruppe spielen am Samstag, 17. Januar, ab 14 Uhr in zwei Gruppen um die Teilnahme am kleinen Finale und am Endspiel. Die Siegerehrung soll im Anschluss an das Endspiel durch den Bürgermeister und Schirmherrn der Stadtmeisterschaft, Ferdi Gatzweiler, vorgenommen werden.
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