Der SV Breinig trifft im Endspiel um den EVS-Pokal auf Hertha Walhei

Von: kol
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War nur zu Beginn viel beschäftigt: Im Laufe des Halbfinales bekam Breinigs Torwart Johnny Görtz immer weniger Arbeit. Foto: K. Linden

Stolberg-Breinig. Das Wuschfinale ist perfekt: Bevor Samstagabend auf Schützheide Jupp Ebert und ein DJ aufspielen, treffen die Lokalkonkurrenten Hertha Walheim und SV Breinig im Endspiel um den EVS-Cup aufeinander (17.30 Uhr).

Beide setzten sich am Donnerstagabend vor 450 Zuschauern gegen Westwacht Aachen und SV Eilendorf durch, die um 15 Uhr den dritten Platz ausspielen.

Hertha Walheim - Westwacht Aachen 3:1 (1:1). Erst als Sebastian Strohmayer in der 83. Minute das 3:1 erzielte, war das spannende Halbfinale entschieden. Der Walheimer Stürmer schloss einen Konter ab, nachdem zuvor allerdings der ansonsten gute Schiedsrichter Ruven Fuchs ein Foul an Westwachts David Marso übersehen hatte.

Zu Beginn der Partie hatten die Walheimer enormen Druck auf den Landesliga-Konkurrenten aufgebaut und schon nach vier Minuten war Sebastian Klubberg erfolgreich, der freistehend vollstreckte. Anschließend fand die Westwacht besser ins Spiel und hatte erste Chancen. Die beste vergab Tobias Griebenow mit einem Schuss ans Lattenkreuz (20.). Besser machte er es kurz vor der Pause, als sein Treffer im Walheimer Netz zappelte (42.).

Nach dem Wechsel sorgte erst Walheims Heinz Putzier mit einem Freistoß an den Pfosten für den Weckruf (48.), später scheiterte auf der anderen Seite Westwachts Smith ebenfalls am Aluminium (60.). Auf die Siegerstraße geriet Walheim, als Christian De Taeye eine Chance mit dem zweiten Nachschuss verwertete (75.).

SV Breinig - SV Eilendorf 5:1 (1:1). Auch in dieser Begegnung war der Pausenstand ausgeglichen, und auch hier völlig zurecht. Denn der Bezirksligist aus Eilendorf hatte die Gastgeber auf dem falschen Fuß erwischt und frech offensiv aufgespielt. Die Führung für die Gäste fiel folgerichtig, als Leonhard Simons den Breiniger Tiefschlag nach einer Ecke per Kopf nutzte (7.).

Erst Mitte der ersten Hälfte fand Breinig besser ins Spiel, Thomas Koll, Marc Thomsen und Dominik Lenzen hatten erste Chancen, ehe Thomsen den schönsten Angriff des SV über Capellmann und Ostlender zum 1:1 abschloss. Glück hatte Dominik Lenzen allerdings wenige Minuten zuvor, als der Schiedsrichter ein Nachtreten des Breinigers gegen seinen Gegenspieler nicht ahndete.

Vielleicht lag es an den sechs Auswechslungen zur Pause, das der SV Eilendorf nun endgültig seine Linie verlor. In der zweiten Hälfte spielte nur noch Breinig. Zunächst erhöhte Nick Capellmann mit einem strammen Schuss auf 3:1 (60.), ehe Thomsen per Doppelschlag das Ergebnis hochschraubte. War das 4:1 (77.) noch recht unspektakulär, so zeigte der Stürmer zwei Minuten seine ganze Klasse, als er mit einem herrlichen Lupfer über Eilendorfs Torwart Johnen das schönste Tor des Tages erzielte.
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