Der SV Breinig spielt eine Rückrunde nach Maß

Von: Lukas Franzen
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Ganz ohne Druck: Schönen Fußball spielen und das Maximale herausholen sollen die Jungs der Breiniger Landesligamannschaft. Foto: J. Lange
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Der Trainer des SVB, Michael Burlet, sagt über sein Team: „Der Knoten ist geplatzt. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Stolberg-Breinig. „Ein Spiel auf Augenhöhe“, „ein gerechtes Ergebnis“ – angesprochen auf das Stadtderby am vergangenen Wochenende gegen den VfL 08 Vichttal, äußert sich der Trainer des SV Breinig, Michael Burlet, hochzufrieden über das 2:2 seiner Mannschaft.

Vichttal habe das Spiel frühzeitig entscheiden können, weiß Burlet. Dann der späte Ausgleich für die Breiniger kurz vor Ende der regulären Spielzeit durch Maik Haass und eine Großchance von Sven Meurers, der das Derby auf dem Dörenberg für den SVB sogar noch hätte drehen können.

2014 ist bisher das Jahr von Michael Burlet und des SV Breinig. Neun Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage stehen in der Rückrunde zu Buche.

Wackelkandidat war gestern

Aus dem Landesliga-Wackelkandidaten der ersten Saisonhälfte wurde das beste Team der Rückrunde, das pünktlich zum Saisonendspurt im oberen Tabellendrittel der Staffel mitspielt und mit Rang 5 aktuell sogar einen Platz über dem Stadtrivalen Vichttal rangiert.

In Bezug auf den kommenden Gegner, den FC Düren-Niederau, zieht Michael Burlet einen treffenden Vergleich, der den gewaltigen Sprung seiner Mannschaft in den vergangenen Monaten verdeutlicht: „Vor der Winterpause hatten wir auf Düren 17 Punkte Rückstand. Nun liegen wir vier Punkte vor ihnen.“

Vertrauen zahlt sich aus

Dass dem Teamchef seine Arbeit auf Schützheide momentan großen Spaß bereitet, lässt er mit jedem Satz spüren: „Nach einer Negativserie von neun sieglosen Spielen und zwölf Punkten vor der Winterpause ist es nicht selbstverständlich, dass der Verein weiter zum Trainer steht“, weiß der Übungsleiter. Doch das Vertrauen des Vorstands und der sportlichen Leitung zahle sich nun endlich aus. „Der Knoten ist geplatzt. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Schönen Fußball spielen, das Maximale herausholen, aber ganz ohne Druck – das Restprogramm von vier Spielen hat der Coach, der auch in der kommenden Saison für die Leistungen der Schwarz-Wei­ßen verantwortlich zeichnen wird, unter dieses Motto gestellt. Und mit dem FC Düren-Niederau empfängt der SV Breinig in seinem zweitletzten Heimspiel einen „richtig spielstarken Gegner“ (Burlet), der das Hinspiel klar mit 4:1 für sich entschied.

Achtmal in Folge nicht gewonnen

Doch die Dürener haben eine ähnliche Durstrecke in der Rückrunde hinter sich wie der SV in der Hinrunde. Acht Spiele hintereinander gewann der Tabellensiebte nicht. Mit einem 2:1-Erfolg über Rich­terich konnte der Abwärtstrend am vergangenen Spieltag vorerst gestoppt werden.

Ob die Dürener jedoch auch den Höhenflug der heimstarken Brei­niger stoppen können, bleibt abzuwarten. Denn auf heimischem Platz blieb der SV Breinig in die­-sem Jahr noch ungeschlagen. Fünf von sieben Heimspielen entschied die Burlet-Elf auf Schützheide für sich.

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