Dem Ehrenamt zu mehr Wertschätzung verhelfen

Von: Jürgen Lange
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Die neue Ehrenamtsbeauftragte Hildegard Nießen hat ihre Arbeit im Stolberger Rathaus aufgenommen. Im November legt sie dort ihr Konzept vor. Foto: J. Lange

Stolberg. Pünktlich zum Dienstbeginn ist das Büro eingerichtet und die Visitenkarten sind gedruckt: Hildegard Nießen hat zeitgleich zum Startschuss der neu formierten Verwaltung ihre Tätigkeit als Ehrenamtsbeauftragte der Kupferstadt aufgenommen – ehrenamtlich, versteht sich.

„Es kann keine idealere Besetzung zum Aufbau dieser Aufgabe geben“, freut sich der Bürgermeister, dass die engagierte Atscherin sein Angebot mit Begeisterung angenommen hat. Nach vier Jahrzehnten Stadtratsarbeit, zehn Jahren im Landtag und weiteren zehn Jahren als stellvertretende Bürgermeisterin verfüge die 68-Jährige einfach über die besten Kontakte zu Vereinen, Organisationen, Initiativen – kurz zu den engagierten Menschen in dieser Stadt, würdigt Dr. Tim Grüttemeier.

Auch deshalb habe sie diese Aufgabe gerne angenommen, versichert Hildegard Nießen, weil sie dem ehrenamtlichen Engagement in der Kupferstadt zu mehr Wertschätzung verhelfen möchte. „Es sind Menschen, die anderen Menschen einen Teil ihrer Freizeit und ihres Einsatzes schenken“, sagt sie. Ihr Engagement gebe vielen Ehrenamtlern das Gefühl und die Befriedigung, eine sinnvolle Tätigkeit in ihrer freien Zeit auszuüben. Das verdiene Wertschätzung. Zu dieser Anerkennung möchte und würde sie zukünftig beitragen.

Doch wer Hildegard Nießen kennt, weiß, dass sie es mit einem einfachen Dank nicht bewenden lassen wird. „Ich möchte auch neue Menschen für eine ehrenamtliche Aufgabe begeistern“, betont sie. Junge Menschen ebenso wie die so genannten „jungen Alten“. Viele Aufgaben wollen angepackt werden – sei es mit kleinem oder größerem zeitlichen Aufwand, langfristig oder projektbezogen. Wie genau Hildegard Nießen ihre Aufgaben anpackt, das wird sie in einem Konzept im November vorstellen.

Eine Selbstverständlichkeit sei es für Hildegard Nießen, immer ein offenes Ohr für Probleme, Anregungen und Wünsche zu haben. „Ich weiß zwar längst nicht alles, aber ich weiß immer, wo einer zu finden ist, der etwas weiß“, sagt sie und sieht ihre Rolle auch als engagierte Vermittlerin zwischen Vereinen, Behörden, Verbänden, Suchenden und Anbietenden sowie bei der intensiven Suche nach individuellen Lösungen.

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