Stolberg-Donnerberg - Dachstuhl zweier Häuser in Flammen

Dachstuhl zweier Häuser in Flammen

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Dicht dringt an der Oberen Donnerbergstraße der Rauch aus dem Gebälk, nachdem die Feuerwehr von der Drehleiter aus das Dach geöffnet hatte. Foto: J. Lange

Stolberg-Donnerberg. Der Januar hält die Stolberger Feuerwehr in Atem. Nach dem schweren Wohnungsbrand in der Neujahrsnacht und den Einsätzen an der Schnee- und Hochwasserfront folgte am Sonntagabend erneut ein aufreibender Einsatz für die Einsatzkräfte der Hauptwache und den zweiten Zug mit den Löschgruppen aus Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch.

Ein Brand im Dachstuhl zweier benachbarter Häuser an der Oberen Donnerbergstraße erwies sich als eine aufwändige Angelegenheit für die Wehr. Zwei Bewohner wurden vorsorglich wegen des Verdachtes auf Rauchinhalation ins Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 20.15 Uhr wurde der Brand an der Oberen Donnerbergstraße gemeldet, der die beiden Häuser Nr. 24 und 26 betraf, denn im Dachgebälk der bis zu dreigeschossigen Gebäude hatte sich das Feuer eingenistet. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz ging die Wehr in beiden Häusern gegen die Flammen vor, die eine dichte Rauchwolke in den nächtlichen Himmel schickten.

Von der Drehleiter aus wurden Dachpfannen geöffnet, damit der Qualm abziehen konnte. Ein Ventilator lüftete von der Straße aus eines der beiden Gebäude durch, während die Bewohner benachbarter Objekte voller Sorge auf die Dächer blickten, aus denen neben dem Rauch gelegentlich auch die Flammen hervorschlugen. Allerdings gelang es der Wehr ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Regelmäßig ließt Stadtbrandinspektor Herbert Wiese die Trupps ablösen.

„Es ist sehr viel Handarbeit”, sagte der Einsatzleiter. Denn der eigentliche Brandort war mit allerlei Möbel und Inventar zugestellt, dass die Feuerwehrleute zuerst beiseite räumen mussten, um an den Kern des Feuers zu gelangen. Die Lösch- und Bergungsarbeiten dauerten am Abend noch an. Die Brandursache war zu dem Zeitpunkt noch nicht einwandfrei geklärt. Die Polizei nahm erste Ermittlungen auf.

Während des Einsatzes war die Obere Donnerbergstraße in Höhe des Unglücksortes für den Verkehr komplett gesperrt.
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