Stolberg - „Crack Field Stompers“ wollen Nachwuchs für Musik begeistern

„Crack Field Stompers“ wollen Nachwuchs für Musik begeistern

Von: Dirk Müller
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Die „Crack Field Stompers“ machen den fünften Klassen beim Konzert im Kulturzentrum Lust auf das Musizieren in der Big Band des Ritzefeld-­Gym­nasiums. Foto: D. Müller

Stolberg. Schlagzeug, Piano, Bass und Percussions geben den Rhythmus vor, zu dem die Trompeter auf die Bühne kommen und einsetzen. Anschließend stimmen die Posaunisten und Saxofonisten mit ein, worauf die Saxofonisten folgen und das beeindruckend dynamische Sound-Gefüge des „Mission Impossible Theme“ komplettieren. Schnell wird deutlich, dass die Big Band des Ritzefeld-Gymnasi­ums beste klangvolle Werbung in eigener Sache macht.

Die „Crack Field Stompers“ konzertieren im Kulturzentrum Frankental vor Schülern und Eltern der fünften Klassen des Ritzefeld-Gymnasiums, um den Nachwuchs für die Musik zu begeistern.

Nach dem kraftstrotzenden Start präsentiert das von Christoph Hobinka geleitete Ensemble mit „Jam ‘n‘ Jive“ von Michael Sweeney einen mitreißenden, leidenschaftlich intonierten Titel des klassischen Swing-Jazz, bevor mit „California Dreamin‘‘“ (John Phillips) ein Ausflug in die Flower-Power-Ära der 60er Jahre erfolgt.

Ob beim temperamentvollen von Chuck Rio komponierten „Tequila“ oder den Latin-Jazz Stücken „Oye como va“ von Tito Puente, dem Carlos Santana zu Weltruhm verhalf, und Jorge Ben Jors „Mas que nada“ – die jungen Musiker der „Crack Field Stompers“ setzen sich immer wieder solistisch in Szene und erhalten dafür verdienten Szenenapplaus.

Songs der „Beatles“, das schwungvolle „Greased Lightning“ von Warren Casey und Jim Jacobs, das durch Amy Winehouse bekannt gewordene „Valerie“ aus der Feder von Mark Ronson und mehr machen den Zuhörern Lust auf das Musizieren in der Big Band. Dazu trägt auch der musikpädagogische Teil zwischen den Titeln bei. Diesen gestaltet Hobinka diesmal nicht alleine, sondern unterstützt von der Schülerin Alina Meuser. Wechselweise führen sie durch das abwechslungsreiche Programm und stellen die Instrumente vor.

Alina Meuser interviewt auch Kinder im Publikum sowie einige Musiker der „Crack Field Stom­pers“. Dabei fördert die Schülerin mitunter Erstaunliches zutage. Etwa, dass es Band-Mitglieder gibt, die seit einem oder sogar erst seit einem halben Jahr auf ihrem Ins­trument üben. Alina stellt aber auch einen neuen Drummer vor, der zwar noch nicht lange bei den „Crack Field Stompers“ aktiv ist, allerdings bereits seit sieben Jahren Schlagzeug spielt – beachtlich für einen Zwölfjährigen.

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